95
Dki
»«Ä
mU
sich im Mitteltressen befand, einige Bewegung im Nachttrab, wo man die Feinde sehr nahe hatte erscheinen se,hen. Da Boiffat, zu dem sich noch Chambillon ge»sellte, rekognosciren geschickt worden war, schickte ih-nen der Cvnnetable den Lieutenant von seiner Garde,Brunet, nach, und ließ ihnen sagen, sie sollten sich innichts einlasscn. Allein, nachdem noch einige Volon»tairö zu ihnen geflossen waren, unter andern auch de Vey-neö, der den Dienfl bey dem Cvnnetable hatte,, der-selbe, der mit dem Herzog von Ossonna negociirt hatte,ritt Brunet, mit dem Befehl, blos zu vbserviren, ohnesich einzulassen, so tief in den Feind, daß er sich voneinem starken TruppCavalleric angegriffen sah, gegen dener sich herzhaft vertheidigte. Da aber die Par»tey zu ungleich war, wurden de Veyneö und er nie»dergeflürzt, dieser todt, jener tödlich verwundet.
»M Chambillac und Boiffat mit den ChevauxlegerS
des Cvnnetable, und du Venan, St. Iurs Lieute»>^ak' nant und sein Fähnrich Solignac mit den ihrigen hat-wfl teri auf einer andern Seite die Feinde auf dem Hals,i W und thatcn Wunder, um ihnen zu widerstehen; da aberM» der Nachtheil zu sehr auf ihrer Seite war, so wurdensic übel zugerichtet, sowohl durch die Spanische undMsi Polnische Reuterey, als durch einige in Hecken postierteMusketier. Boiffat verlohr dabcy sein Pferd, und>, Chambillac wurde nebst mehrern ihrer Leute, verwun-det, worunter auch Makthieu, mit dem Zunamen leCadet de Vaunaveys war, der sich durch ausserordentlicheProben von Tapferkeit auszeichnete, und starke Bles-suren davon trug, wovon er noch jetzt die Spuren am^ sichtbarsten Ort seiner Person trägt. Solignac wurdeebenfalls dabey blessirt, und seine Fahne zerrissen, weil' sie ihm die Feinde nicht anders nehmen konnten. DerHandel würde auch wirklich noch schlimmer abgelau«^ ftu