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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
Entstehung
Seite
VII
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Vominnerung des Uebersetzers. vn

praktische Anleitung zu deren Ausbildung behölflkchwar. <s. H. B- 2. Kap.) Diesem Umstand ha-ben wir also die Blumen zu danken, womit Videlseinen Vortrag mit nicht geringer Selbstgefälligkeitausschmückt, die aber ott <ebr Lhricnmaßig aus.gefallen sind. Im Jahr 1617. kam er als Sekretärin die Dienste des Conneradle, damals noch Mar-schalls von Lesdiguieres (s. 9 B. ?. 9 - Kap.) Erwar reformirter Religion c s. 12 B. > r. Kap.) undblieb es auch bis nach dem Tode des Conneradle(ebend. gegen das Ende.) Nachher aber hat erdie Religion geändert; vermuthlich in den trau«rigen Zeiten, die nun über die Reformirten in Frank-reich ansbrachen, und um sich nach dem Tod des C.ondre Stützen zu verschaffen. Daher das sonderba-re Gemisch von Bigottem lz. B. 4 » B. 7. K.)und Intoleranz neben seinem und dann dochwieder durchscheinenden Jndifferenkismus (be-sonders in den ersten acht Büchern). Die ersteAusgabe erschien Paris 1633 Fol. auf 478. Sei-ten. Die andre: Grenoble 1646. in 2. BandeniL auf rooo. Seiten. Diese hatte ich zur Ue-becfetzung vor mir. Zu einer dritten macht erselbst noch (f.den Anhang.) Hoffnung; es ist mir abernicht bekannt, ob sie wirklich erschienen ist.Da sie vorzüglich durch beträchtliche Zusätze, zunäherer Kennmiß des Mannes und Menschen Les-diguieres bereichert werden sollte; so würde sie da-durch einen sehr wesentlichen Vorzug vor den bey-Len erstem haben, aus denen man meistens nurden Feldherrn kennen lernt, und im Grund auchdiesen nur unvollkommen. Denn die Darstel»lungsgabe des Verfassers ist nicht sehr glücklich,und seine eingestreuten Floskeln und Katachresma 4 helfe«