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[2] (1794) (1794)
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Viertes Kapitel.

Kriegsverrichtungm des Marschalls in Pie-nwnt, zu Anfang des Zahrs 1617.

§bahrcnd dcr Marschall sich anschickte, über die Al-pen zu gehen, hatte sich der Herzog, seines Beistandsgewiß, in Stand gesetzt, den Spaniern so viel zuthun zu geben, daß sie genöthigt wurden, den Offen-sivplan in Defensivoperationen zu verwandeln. Daer nun, um dicß desto sichrer zu bewerkstelligen, fürgut gefunden hatte, sie an verschiedenen Orten anzu-greifcn, um sie durch Vertheilung ihrer Macht zuschwächen; so hatte er seinen Sohn, den Prinzenvon Piemont aus Savoyen durch daS Thal von Aostanach Pvrea kommen lassen, um sich von da auf dieGüter des Fürsten von Masserano zu werfen, derunter Spanischem Schutz stand. Da nun dieß, so-gar noch vor der Ankunft des Marschalls, ausgefährtworden war, und zwar mit solchem Glück, daß dieStadt Masserano chch sogleich ergab, wodurch DonPedro in große Verlegenheit gerieth, der zu Novaralag, und den wichtigen Platz Creoalcore in demsel«ben Staat retten wollte; so griff man die Feindegleich nach der Ankunft des Marschalls von der Seitevon San Damiano in Montferrat an, wohin sie ei-nen Theil ihrer Armee verlegt hatten.

Der Graf Guy De Saint George, Generalder Truppen des Herzogs, und des Crottes, Feld-marschall derer des Marschalls schlossen San Dann-ano mit viertausend Mann zu Fuß und fünfhundertReutern ein, und ließen von Asti und Villanovasechs Batteriestücke und zwey Feldstücke kommen, dieman noch demselben Tag auf zween Hügel pflanzte,

welche