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zweysund zwanzig Stunden sang, und eine kleine Meilebreit; eine sehr fruchtbare Gegend, wohl bevölkert,und von dem Fluß Ada bmchströmt, der ganz obenvon dem Thal von Bornio herabkömmt, und vonmehrcrn Bächen, die er aufnimmt, so anschwillt, daßer da, wo er in den Comer See fallt, nicht schwacherist, als die Marne in Frankreich. Gegen Osten grenztes an Qestreich und Tyrol, wo es sehr enge und vonNatur feste Ausgange hat; gegen Mittag wird esdurch die Gebirge von Brescia und Bergamo, imVe-netianischen Gebiet, begränzt, deren Gipfel unzu-gänglich ist, und also der ganzen Länge nach zum Walldient. Gegen Abend granzt es an das HerzogthumMailand, das sich mit dem Comer See hier schließt;gegen Mitternacht an die Alpen der Graubün-der. Alle Pässe nach Italien gehen also durch dießThal, und seine Ausdehnung von Osten gegen Westenscheidet die Berge der Graubünder von denen, diegegen Italien liegen, nämlich von Oestreich bis zumComer See.
Die Beschaffenheit und Wichtigkeit dieses Pas-ses gab dem Grafen von Fuenteö den ersten Gedankenzu dem Fort, das er auf einem Felsen mitten in derEbene anlegen ließ. Er hoffte auf diese Art die Grau-bündcr zu zwingen, sich behandeln zu lassen; odersich, wenn sie sich dessen weigerten, des Thals zu be-mächtigen, um Oestreich mit Mailand zu verbinden,und so den Weg für die Truppen abzukürzen, die seinHerr aus Italien nach Flandern gehen lassen würde,was der Hauptgrund zu Erbauung dieses Forts war.
Daß dieß seine Absicht dabey war, konnte mandamals schon leicht einsehen; denn ec hatte sich zuvorschon zu Mailand von den Abgeordneten der Grau,
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