rigkeiten hinan, und machten sich Meister davon , hie»ben in Stücken, was sich widersetzen wollte, und nah»men die übrigen, nebst ihrem Capitain, Lodes, dereine Schußwunde bekommen hatte, gefangen. Einandres benachbartes Fort, Saint Iacomo, das mitvier Schüssen beschossen worden, und mit dieser Ehrezufrieden war, ergab sich am folgenden Tag, so daßdie Stadt Mvnstiers, die durch Wegnahme dieser bey-den Forts entblößt war, sogleich ihre Thore öfnete.
In ganz Savoyen war nun weiter nichts mehrübrig, als das Schloß Montmelian, auf Vas sichder Herzog so sehr verließ, daß er den unfehlbarenUntergang der ganzen königlichen Armee davor erwar-tete. Dieser Platz wird für einen der besten in Eu-ropa gehalten, weil ek vor Minen, Ersteigung undUeberrumplung gesichert ist, bis dahin auch nie be»schoßen worden war,und also dem Anschein nach nichts alsden Himmel zu fürchten hatte. Er liegt auf der Spi-tze eines beynahe ringsum jäh übgeichnittenen Ber-ges ; fünf große Bastions, wohl bekleidet, wohl flankirtund mit guten Zangenwerkern versehen vertheivigen ihn;einen einzigen Zugang giebt es von der Stadtseite,aber mit einem Graben. Er war überdieß mit allenErfordernissen und Bequemlichkeiten versehen, um ei»ne lange Belagerung auszuhalten»
Da nun alle diese Vorzüge zusamen dasSchloß für unbezwingbar ansehen ließen, so zweifelteman, daß es in der Macht des Königs stehen würde,damit fertig zu werden, und die Höflinge spra-chen davon als von einer beynahe ganz unmöglichenSache.- Lesdiguieres aber, der ihn besser als keinanderer kannte, indem er ihn sorgfältig hatte reko-gnosciren lassen, unh man überdieß in derN. jveiikwkrvlgk. VIH.S. E Stadt