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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
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und von der Furcht umher getrieben, daß ihm Guise, wen»er länger zögerte, znvorkommen möchte, halte die Gefangen»nehmung desselben beschlossen, diese aber, weil die Bewachungeines solchen Gefangenen immer eine mißliche Sache ist, da,hin abgeändert, daß er ihn ganz aus dem Wege räumen woll,ke. Ein Theil derer, die er darüber zu Rath zog, warensehr dagegen, nnd für eine rech liche Einziehung; der gewalt,same Entschluß aber behielt die Oberhand, und Guise, ob,schon häufig gewarnt, gieng doch in die Falle. ErlogirtezuDlois, im Schloß des Königs, war also ganz in der Ge-walt des Königs, der vor seinem Zimmer verschiedene Cabi,netchen hatte bauen lassen, worein er in der Nacht selbst sei-ne Fünfundvicrziger führte und verbarg. Dann ließ er Mor-gens den Herzog aus einer großen Versammlung zu sich auf seinZimmer berufen, und als er hingieng, fielen nenn von denFünfundvicrzigern aus den Kabinetchen über ihn her, ergrif-fen ihn und versetzten ihm zwölf bis fünfzehn Dolchstiche. Erschüttelte einige ab, und schleppte die andern mit fürchterl-,«her.Anstrengung noch einige Schritte gegen das Zimmer desKönigs, bis er endlich von einem Degenstich in die Seiteniederstürzte, wobey er noch ausrief: ha der Verräther!Sein Bruder der Kardinal wurde im Gesangniß erdrosselt.Das empörte Volk verehrte beyde als Märtyrer des Glaubensund Heilige.

(rg) Er wurde von einem Zacobitcn Mönch, ZakobClement aus Sorbonne in Burgund, erstochen, und starb inder Nacht vom atcn August in seinem acht und dreisstgstenZahre.

(2y) Eine gewöhnliche Sache in den damaligen Kriege»,wo oft der Fall vorkömmt, daß ein Zweykampf zwischen 4. 6.8- ic>. und mehrere von zwey Heeren angeboren und ange-nommen wurde, dem die Heere selbst ruhig zusahen. Obe»haben wir das häufigere Beyspiel des Zweykampfs zwischenla Barre und Älphons gehabt, das ganz den Geist der altenNitterzeit athmet, der damals von den Zeiten des romantischgestimmten Franz I. her noch besonders stark unter der fran-zösischen Nation wehre.