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Loch zugleich die andern nicht dulden wollten. Sie giengendaher obschon öffentlich mit der Ligue gemeinschaftlich agirend,dennoch den Protestanten nie mir vollem Ernst zu Leibe, umbeyde sich unter einander aufreiben zu lassen.
(17) Eine Anekdote von diesem Des Adrcts, die mir hierbeyfällt, mag zur Probe dienen, wie er die Hugenotengroß machte.
Er war, so lang er noch Hugenot war, einer derblutgierigsten Verfolger der Katholiken, die er mit uner-hörter Grausamkett mishandelte, wenn sie ihm in die Händesielen. In den ersten Nekgionskriegen, noch vor der Bartho-lomäusnacht hatte er eine gewisse katholische Stadt eingenom-men, und machte nach der Tafel den Spaß, die ganze gefan-gene Besatzung, die er alle zu dieser Todesarl verurtheilt hat-te , von der Plateforme eines sehr hohen Thurms herabsprin-gen zu sehen. Einer davon hatte zweymal angeseht, aber je-desmal am Rand des Absturzes wieder inne gehalten. Zwe y«mal istzuviel! rief ihm der Baron zu. Ichgeb' Zhnenzehnmal dazu! antwortete der Soldat unerschrocken.Betroffen über die Geistesgegenwart eines Menschen, der in«iner so kritischen Lage noch scherzen konnte, begnadigte ihnDes Adrets, und man merkt an, daß dieß das erstemal war,daß er Gefühlen der Menschlichkeit Raum gab.
(18) Dieser hatte einen tödlichen Haß auf einen gewis-sen von Adel, Rahmens Altoviti geworfen. Als er ihn nuneines Tages im Fenster eines Gasthoss zu Aix erblikte, renn-te er geradezu in das Zimmer hinauf, und stieß ihm den De-gen durch den Leib. Da sich Altoviti tödlich verwundet fühl-te, setzte er den Respekt beyscite, und erstach auch den Gou-verneur noch sogleich.
(lg) der Ort heißt so, von einer Oefnungin einem Fel-sen , durch die man nothwendig passieren muß.
(20) Aubigns sagt hier, und nicht ohne Grund, la Va-lette, der um das Geheimniß des Königs wußte, habe zudieser Niederlage so wenig als möglich beygetragen, und seyhöchst ungern daran gegangen; allein Alphons der sich nichtauf die Hvfmaskeraden verstund, sey um so dreuster drauf loßgegangen, weil er glaubte, seinen Fürsten einen großen Dienstdadurch zu khun.
(21) Armand, nachher Parlementsrath zu Grenoble.
(22) St. Zulin, ein braver Cavalier, und von großemAnsehen unter seiner Partei. Er war damals in Provenee.
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