dies mit so wenig Leuten keine leichte Sache war, jagtdoch Marcousse längs der Cvntrescarpe dahin. Dadie in der Mühle ihn kommen sehen, und fürchten,man möchte ihnen, den Rukzug abschneidcn (was dieBelagerten unaufhörlich schrieen), so werfen sie sich ei-lig in den Graben, so daß er sich also der Mühle be-mächtigt , jedoch nicht ohne daß viele von denen diebey ihm waren, von der Courtine aus getödtet oderverwundet wurden oder ihre Pferde einbüßten.
Dies begegnete unter andern dem Cadet Pa-quicrs. Sein Pferd wurde erschossen, und fiel aufihn, so daß er nicht hervor konnte. Da Marcoussedies sieht, kommt er ihm zu Hülfe, und damit demFeind das gute Zeug, das schon der Mühe lohnt, mitgenommen zu werden, nicht zu gut käme, giebt er ilMein Messer, mit dem Paquiereö mit einer Hand denGurt loßschneidct, und mit her andern einem feindli-chen Soldaten der es ihm abnehmen will, das Pistolvorhält nur ihn im Respekt zu erhalten. Er erhieltdafür von la Valette bey seiner Zurükkunft ein andresPferd und große Lobsprüche. — Vorzüglich aber wurdele Marcousse gelobt, daß er mit so wenig Mannschaftden Feinden die nicht weniger als zweyhundert Mannstark waren, die Mühle wieder abgenommcn hatte.
La Valette gedachte nun den Belagerten ein Schre-ken einzujagen, durch das unaufhörliche Lärmen mitvierzehn Kanonen, die er in drey Vatterieen auffah-ren ließ, und ließ daher in den ersten Tagen unauf-hörlich auf die Stadt feuern. Als er aber sah, daßsie sich nicht viel daraus machten, grif er die zwoBasteien, Sarrasin und Saint Jean, die beyden be-sten Werker, an, und ließ nach einigen Tagen zwoMinen springen, wovon die seine durchbrochen wurde,und die andre nicht die gehofte Wirkung hcrvyrbrachte.
Denkwürdig?. Vll.B. - T Unter