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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
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in sein Haus genommen hatte, um die meisten mei-nes Gesvlgs zu ermorden und mich gefangen zunehmen. Eine sehr große Verrätherey, da ich ihnmehrere mal am Hof mir verbindlich gemacht, aucher mich zu sich eingeladen und immer seiner innigstenFreundschaft versichert hatte. Du kannst hieraus ler-nen , wie viel Untreue sich bey den Menschen findet,welche aus Ehrsucht oder Geiz sich von der Rechtschaf-fenheit entfernen und solchen Dingen nachhangen, wel-che diesen beyden Leidenschaften Genüge leisten. Ichhatte seinen jungen Bruder einen Maltheser-Ritterbey mir , welcher, ohne von der Treulosigkeit seinesBruders zu wißen, mich zu derselben hinführte. Diesund der Umstand, den ich wußte, Herrn von Vanka-dour, Gouverneur von Limosin, welcher eine von denSchwestern meiner Mutter geheurathet hatte, sey nachTurenne gegangen, um sich dessen zu bemächtigen, ver-anlagte mich , daß ich umkehrte und nach Bouzolsgrenz. In diesen Nöthen und Gefahren war ich; undsolche oder noch größere warten auf die, welche ihrenKönig gegen sich haben. , Zu Bouzols hielt rch micheinige Tage auf, von fünfzig oder sechzig Edelleutenbegleitet. Von da kam ich nach Turenne, nachdemich unter Wegs den Tod des Königs, Carl, unddie fortdaurende Gefangenschaft des Monsieur, desKönigs von Navarra und der beyden Marschälleerfahren hatte. Iezt kam ich also nach Turenne, woder ganze Catholische Adel mich besuchte, auch eini-ge Reformirte, welche sich bey militärischen Aktio-nen unter den Truppen befanden und wenn diese vor-der) waren, sich wieder zu den ihrigen zurükzogen.Die Reformieren hatten Beaulieu, Argental unddie Stadt St. Cers, und der Herr von Montal dasSchloß inne. Dieser bekriegte mich und ich ihn nicht.Die Einwohner von Cazillac, wo eürige Soldaten

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