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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
45
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laß: Härte, nicht so gut , als er sollte, mit dem Kö-nig von Pohlen zu stehen. Monsieur verhinderte dies.Auch lag wirklich nicht hierinn der Grund gegen ihn,sondern in der eifersüchtigen Furcht des Königs vonPohlen, daß er in Madame die Prinzessin von Cou-d , die Gemalin des Herrn Prinzen, eine vom HanseRevers verliebt seyn möchte, welche Er mit einer aus-serordentlichen Leidenschaft verlassen hatte. Diese wür-de wohl vieles Unglük verursacht haben, wenn nichtder Tod demselben zuvorgckommm wäre.

Wir fanden den König,'zu Reims, freudigüber die Abreise seines Bruders, welche er bis aufunsere ZunMunft nach Reims nicht hatte glaubenwollen. Wir giengen nach Soissons, wo Herr vonThor uns besuchte. Hier kam ein Abgeordneter, St.Martin, zu uns, welcher von dem Herrn Grafenan den Monsieur gescbikt war. Men: Oheim mWich sprachen mit ihm. Seine Versicherung war: TerGraf sey mit drey bis vier tausend Pferden, undsechs oder sieben taufend Mann zu Fusse gerüstet.Er wolle eine Unternehmung auf Maftricht ausftch-ren lind erwarte Nachricht von Monsieur, um sichhinzuwenden, wohin er Befehl bekäme. Wir konn-ten ihm weder Zeit noch Ort bestimmen, verspra-chen aber: wir würden ihm in einem Monat unsereNachrichten zu wissen thuu. Wir benachrichtigtenHerrn de la None hievon, damit er wüßte, welcheZeit wir zu wählen hätten. Graf Ludwig aber wardgeschlagen, Herzog Christoph und er wurden getödtet,^ folglich konnte uns diese Armee nichts mehr nüzcn.Auch Herr de la None ließ sagen: daß er nichts inBereitschaft hätte. Wir giengen nach Chantilly. Hieruntcrrcdete sich Monsieur und Herrn von Montmo-renci, weicher ihm sehr gute Rakhschläge gab, wenn

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