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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
41
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Als wir zu Paris waren, rüstete stck? jeder, nachPohlen zu gehen. Die Befehle des Monsieur mach-ten , daß ich es dem König von Polen abschlug, da-hin zu gehen. Dieser kam sehr langsam daran, ausFrankreich abzureisen, und einer so entfernten und anSitten und Staats - Verfassung so verschiedenen Na-tion zu befehlen. Der König Karl befand sich be-reits übel, lind wurde von den Aerzten für schwind-süchtig erklärt. Herr von Guisc und die Vornehm-sten , welche dem König von Pohlen den Hof mach-ten , sprachen ihm zu, nicht abzureisen, und den Hofnicht zu verlassen, bis er vom Leben des Königs ge-naue Versicherung hatte, welches nicht von langerDauer seyn könne. Dies hieße ja sich in Gefahr se-zen, Frankreich zu verlieren, wo Monsieur nicht er-mangeln würde, seine Maasrcgeln zu nehmen. Erhabe die Resormirten zu Feinden, welche wüßten, daßer die Vollziehung der Bartholomäus-Nacht habe be-schließen helfen, und das Haus Montmorcnci sey miß-vergnügt. Dies sezte ihn in Verlegenheit, und verur-sachte , daß er noch beynahe einen Monat sich zu Pa-ris aushielt, nachdem der König schon weggereißtwar, und sich bis nach Vitry auf den Weg gemachthatte, um feinen Bruder bis nach Lorraine zu beglei-ten. Hier wurde er krank, die Königinn Mutterdrang wiewohl »»gerne auf die Abreise ihres SohneS,da sie sich versprach, im Fall der König sterben wür-de , das Reich dem König von Pohlen zu erhalten.Monsieur, der König von Navarra, und der HerrPrinz waren zu Vitry, wo sie sich enger als zuvorzur Freundschaft verbanden, und man schlimme Ab-sichten zu Aufruhr m hatte. Der König von Navarraund Monsieur hatten Gelegenheit, darauf wegen deruncrsezlichen Beleidigung durch die Bartholomäus-Nacht und wegen des GewissenS-Zwangs zu drin-^ C 5 gen