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17. Franz von Bethune, der die Linie der Grafen
von Orval stiftete, war Ritter der königlichen Orden, er-ster Stallmeister der Königin« Anng von Oestreich, Ober.'Weginspektor von Frankreich, Oberaufseher über das Damwesen, Befehlshaber von Saint Maixent, 'Mesire- de«Camp des Regiments Picardie, Lieutenant « Generalder Armeen des Königs. Nach dem Tod seines leiblichenBruders, Cäsars von Bethune, welcher unvermählt starb,wurden die Güter und Herrschaften, worüber der Herzogvon Sully zu Gunsten seiner Kinder zweyter Ehe verfügthatte, wrc wir bald hören werden, in ihm vereinigt, zueinem Herzogthum und einer Pairie erhoben, unter demNamen Bethune, und das in Betracht der großen Dien-ste, welche er den Staat geleistet hatte, besonders durchAufstellung einer beträchtlichen Anzahl Kriegsleute zu Fußund zu Roß, auf seine eigne Kosten in der dringendenNoch Sr Majestät, damals im Krieg mir den Spaniern,dem Herzog von Lothringen, dem Prinzen von Conds »ndandern rebellischen Unterthanen. In diesen Ausdrückenwird davon in dem Stiftungsbrief gesprochen, datirt Me-lun im Zun. Das Hcrzvgthüm Sully fiel an diese
Linie i6zv. (?) beim Tod Maximilians, fünften Her-zogs von Sully, in der Person Ludwig Peter Maximili-ans von Bethune, Enkels dieses Franz, Herzogs von Or-val , dem es durch eine Sentenz des Depeschenraths zuge-sprochen wurde, gegen Erlegung des Werths an Armandvon Vethune, seinen Grosonkel, Abt, nachher Grafen vonOrval.
18. Louise von Bethune; sie heurathete am iy.May 1620, Alexandern von Levis, Marquis von Mi-repoix.
ly Unter den Papieren, welche di» Beweise von dementhalten, was Herr von Sully von seinen Streitigkeitenmit dem Herrn Prinzen von Conds erzählt, und die derjetzige Herr Herzog von Sully mir mitzuthcilen die Gnadehatte, finde ich zwey Briefe, die man nicht ungern hierlesen wird; einer ist von dem Herrn Prinzen von Condsan den ersten Herzog von Sully; der andre von den HerrnPrinzen von Conty an den Herrn Marquis von Bethune,(Maximilian Alpin) Großvater des jshilebenden Herrn vonSully.
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