-------------- §17
andern Provencalen, Namens Roux; alle drev geflüchteteFranzosen.
Bey einer ihrer Lustbarkeiten stellte man ihnen Rarvaillac vor, der seine Absichten gar nicht vor ihnen ver-borgen hielt, und sagte, er bringe einen Brief von demHerzog von Epernon, an den Vicekönig von Neapel. Als!a Garde hinlänglich Erkundigung eingrzogen hatte, gicnger zu dem französischen Gesandten zu Venedig, Zimet,und cröfnete ihm alles, was er entdeckt hakte.- Dieserschrieb eS sogleich dem Herrn von Breves, unfern Gesandtlen zu Rom, uno seinem Bruder Zamek zu Paris. Brevesgab des la Garde Briefe an Herrn von Villeroy, mit de-nen er in dem Gefolge des Herzogs von Revers nach Pa-ris zurückkam, welcher ihn Sr Majestät zu Fontainebleauvorstcllte. Heinrich befahl diesem Officler, den HerrnKrön Grosmarschall von Polen seines Interesses wegennach Teutschiand zu begleiten, und sagte ihm-, er habe Maas-regeln genommen, welche das 'Vorhaben Seiner Feindegegen Seine Person vereiteln würden. Als La Garde mirsehr wichtigen Aufträgen vom Krön - Grosmarschall vonPolen mach Frankreich zurück wollte, erfuhr er zu Frank-furt den Tod des Königs, und begab sich krank nach Msh-von wo er dem Marschall de la Chatre zu der JuichischenExpedition folgte. Als er nach dem Frieden nach Frank-reich zurück kam, wurde'er bey dem Dorfe Fize von bewaftnctcn Leuten eingefallen, welche ihn niederstachen und fürtod in einem Graben liegen ließen. Er erreichte kümmer-lich MeziereS, wo der Herzog von Revers war, der ihnnach Paris führen lies;, wo er auf eine dem König über-reichte Bittschrift die Steile eines Diergeneralcontroleurszu Paris, erhielt. Allein als er sichs am wenigsten versah,ergriff man ihn und warf ihn ins Gefaugmß. Ehe seinUnheil erfolgte, das nicht anders als günstig für ihn aus-fallen konnte, weil die Richter nichts an ihm fanden, dasihn gravirt hatte, holte ihn ein Gefreiter aus dem Gefäng-nis;, und stellte ihm ein Dekret aus sechshundert PfundPension, und seine Provisionen als Dierconlroleur vonParis zu. Er begab sich, wie es scheint, nach Rouen,und starb daselbst.
Ein andrer noch neuerer Schriftsteller, der die fünfVerhöre NavaillacS aus dem iya Band der königlichen
K k z Hand-