beutete und mehrere Gefangene vom Stand machte.Er wurde durch ihn zu Belohnung seiner Tugendenund Verdienste beehrt mit den Würden eines Herzogs,Paus und Marschalls von Frankreich, eines Be-fehlshabers von Ober-und Nieder-Poitou, mit denStellen eines Generalsckdzeugmeisters, in welcher er,Der Adler, der die Donnerkcule seines Jupiters trug,Die Vestung Montmelian, die man für unbezwinglichhielt, und mehrere Platze in Savoyen bezwang undwcgnahm; mit der eines Oberaufsehers der Finanzen,Die er allein mit einer klugen Ockonomie verwalteteund seine getreuen Dienste bis auf den unseligen Tagfvrksetzte, da der Cäsar der Franzosen durch eine va-termörderische Hand eines seiner Unterthanen daS Lebenverlor. Nach dessen Tod zog er sich in sein Eigenchumzurück, wo er den Rest seines Lebens in einer süßenund friedlichen Ruhe verlebte und auf dem SchloßVillebon am 22. December 1641, seines Alters imzwey und achtzigsten Jahr, verstarb. Sein Leichnamliegt hier zu Nogenk-Le-Rotrou, genannt Bethune,wie auch der Leichnam der Hochgcbohrnen, groß-mächtigsten und erlauchtesten Frau, Frau Rahelvon Cochcstlek, seiner Gemahlin, welche starb zuParis im Jahr 1659, ihres Alters im sieben undneunzigsten.
- Zu dieser Capelle führt ein langer Hof, mit einemEingang von Ulmen bepflanzt. Man kömmt durchein Portal von sehr schöner Bauart, worauf das Wap-pen des Hauses Bethune in sehr erhabener Arbeit aus-gehauen rst, mit allen Ehrenzeichen, welche zu demWappenschild des Herzogs von Sully gehören. DasHaus Bethune führt einen rochen Balken im silbernen
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