man wolle ihm die Kaiserwürde mit allen Gerechtsa-men lebenslänglich noch lassen. Die Erzherzoge hak-ten noch mehr gethan: sie hatten Heinrich für alle sei-ne Truppen freyen Einzug in ihr Land und alle ihreStädte zugestanden, nur daß man darinn keine Feind-seligkeiten üben, und auf dem Durchzug überall rich-tige Zahlung leisten solle. Wenn hier der Scheinnicht betrog, so hätte sich Spanien, von aller Welt ver-lassen, wider seinen Willen unter das Gesetz des Sie-gers fügen müssen.
Man muß aber auch annehmen, daß alle Linien desHauses Oestreich sich bcy dieser Gelegenheit vereinigtund für ihr gemeinschaftliches Interesse alle die Be-mühungen angestrengt hätten, deren sie fähig waren.In diesem Fall hätten Heinrich und die konföderirtenFürsten ihren Feinden förmlich den Krieg erklärt, undden Spaniern, besonders in den Niederlanden, allenVerkehr untersagt; nachdem sie, wie oben gedacht, ihreganze Macht vereinigt, die deutsche Fürsten selbstgehört, den Völkern von Böhmen und Ungarn,welche gekommen wären, sie um Beystand anzuflehen,diesen verheißen und endlich sich des Cleveschen ver-sichert hätten, hätten sie ihre drey Heere von Baselund Strasburg her anrückcn lassen, um die Schweizerzu unterstützen, rvelchejbey dem Kaiser, der Form we-gen erst Erlaubniß nachgesuchk und dann für die Unionsich erklärt hatten. Die vereinigten Provinzen, vondenen man sich entfernte, hätte man für hinlänglichvertheidigt gehalten durch das fliegende Lager, basHeinrich dahin hätte rücken lassen; durch die Englischeund Nordische Armeen, denen man deren Bedeckungübertragen, und durch die Sorgfalt, die man sogleichgebraucht hätte, sich von Charlemont, Mastricht, Na«Mur und andre Passagen von der Maasseire MeisterH-Denkwürvigk. VI.Lgnv. Ck ' zu
t
-LV"