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Zweyte Abtheilung, Sechster Band (1794)
Entstehung
Seite
156
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Zu diesen Aufklärungen kamen noch alle diejenigen,die ich selbst auftrciben konnte, indem ich es für dien-lich hielt, sogleich am andern Tag nach dem Empfangdieses Billcts, am l y. Oktober eine sichre Person mitdem Befehl abzuschickcn, der Sache auf den Grundzu gehen. Allein obschon nichts entdeckt wurde, dasdie Sache nicht bestätigt hätte, und obschon das Mäd-chen sich erbot, ihre Aussage vor jedermann, selbst vorSr Majestät, zu erhärten, war doch der Credit unddie Geschicklichkeit derer, welche diese Anklage intercs-si'rte, groß genug, um eine Sache in Stillschweigenzu verhüllen, welche sicher hätte untersucht werdenmüssen. Die häuslichen Uneinigkeiten und einheimi-schen Verständnisse waren die zwo Geiseln, die Hein-rich bis auf seinen letzten Athemzug verfolgten, nach-dem er sich von der Plage des Kriegs'befreyt hatte.

Der Graf von Auvergne war noch immer in sei-nem Gefängniß in der Bastille. Er ließ bey Sr Ma-jestät um Erlaubniß ansuchen, wegen einer Unpäßlich-keit eine Luftveränderung vorzunehmen, und ward indem Pavillon am Wasser gebracht, am Ende desZeughausgartens. Allein man gab ihm die ganzeZeit, die er da zubrachte, Wache; er erhielt auch ein an-dermal die Erlaubniß, den Herrn von Chatcaumo-rand zu sprechen.

Die Gesundheit Heinrichs wurde in diesem Jahrnur durch einige leichte Anfälle von Podagra unter-brochen. Er brauchte keine Brunnenkur, weil dasWasser nichts taugte. Der Dauphin und alle könig-lichen Kinder genossen ebenfalls einer jguten Gesund-heit. Heinrich hielt sich nicht weniger als gewöhnlichzu Fontainebleau auf. Er brachte den ganzen Herbstdaselbst zu, nach einer Reise von einigen Tagen im Au-gust nach Monccaux, und kam wie gewöhnlich zu An-fang des Winters nach Paris zurück,

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