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Herzen und, vor allen Dingen seyen Sie verschwie-gen! —
Mit Anstrengung aller meiner Kräfte konnte ichweiter nichts für die Ruhe dieses Herrn ausrichten, alsdaß ich Ihm unter den vielen stürmischen auch einigestille Augenblicke verschaffte. So brachte Er die we-nigen Tage vollends hin, die ihm der Himmel nochverlieh. Eine Seiner längsten ruhigen Zwischenzei-ten war die Zeit der Niederkunft der Königin. Siefolgte Ihm nach Fontainebleau, wohin Er zu Anfangdes März ging. Es war unmöglich die Aufmerksam-keit weiter zu treiben, als Heinrich gegen sie in diesemZustand that. Es lag in seinem Charakter, alle dieüberhaupt Zufrieden stellen zu wollen, mit denen Erumgehen mußte. Er schrieb mir oft von Fontaine-bleau aus, und beynahe nie, ohne mir Nachricht vonder Gesundheit der Königin zu geben. „Ich glaubte„Ihnen die Niederkunst meiner Gemahlin melden zu„können, glaube aber nun, daß dies Stück Arbeit„bis aus diese Nacht ausgeseßk ist. — Und ein andex-,,mal: Meine Gemahlin glaubt noch bis zu Ende die«„ses Monats zu gehen, weil gestern nichts daraus„wurde." — Der sechs und zwanzigste April warHer Tag der Geburt des dritten Sohns des Körnigs (io.)
Er schrieb mir dabey die gewöhnlichen Briefe. Ineinem derselben verlangte Er: ich solle Ihm schreiben,wie diese Geburt ausgenommen worden sey ? „nicht von„Ihnen, denn da habe ich keinen Zweifel, sondern vom„Publikum." —> Als ein theurcs Kleinod werde ichfolgenden Brief aufbewahren, den mir der Herzog vonRvhan von Ihm brachte, wegen der beynahe zu glei-cher Zeit erfolgten Entbindung meiner Gemahlin voneinem Sohn. „Ich glaube, daß keiner von meinen„Dienern mehr Antheil an der Geburt meines Sohns
' „Anjou