Der König verließ in Seinem Zorn über dieseganze Rotte diesen Artikel sobald nicht. Er erzähltemir unter andern folgendes Stückchen, von dem ich ge-dacht hatte, daß eS Ihm bis ißt noch unbekannt gebliebenscy. Meine Frau nchmlich hatte erfahren, daß Conci-ni La Fertck au Bidame an sich bringen wollte, was ei-ne Sache von zwei bis dreyma! hunderttausend Thakcrnist. Da sie nun dachte, dich Etablissement würde einAufsehen machen, das endlich auf die Königin selbstwegen des Schutzes, den er bekanntlich bey ihr genoß,zurückfallen müßte; so nahm sie keinen Anstand zu Ihrzu gehen, und wußte sie auch zu überreden, daß IhrBortheil fordre, Concini von der'weitern Betreibungdieser Sache abzuhalten. Die Königin nahm diesenRath sehr gut von ihr auf, und dankte ihr dafür. So-bald aber die Concinis wieder bey Ihr gewesen waren,verdrehten sie Ihr den Kopf wieder so, daß Sie sichaufs Aeußerste über Frau von Rosny entrüstete, undsie lange gar nicht mehr sehen wollte, was vielleichtnoch länger gewährt hätte, wenn nicht die Betrachtungdazwischen gekommen wäre, daß Sie und Ihre Günst-linge alle Stunden meiner bedurften» — „Man hat„mir gesagt," — fuhr Heinrich fort — „daß Concini„unverschämt genug war, um Ihrer Frau Vorwürfe„darüber zu machen, und dies mit solcher Insolenz ge-igen sie und mich, daß ich darüber erstaunt bin, daß„sie ihm nicht nachdrücklicher abgefertigt hat. Dftß„mag wohl aus Furcht geschehen scyn, sich nicht auf„Einmal ganz ins schwarze Register bey meiner Frau„zu bringen» Wie sehr glauben Sie vollends, daß ich„mich geärgert habe," — denn Heinrich ward gar nichtmüde auf diesen Italiener zu schimpfen — „als ich„sehen mußte, wie dieser Mensch sich beygehen ließ, den„Platzhalter bey einem fcyerlichen Ringclrennen zu„machen, gegen alles was es an standesmäßigen Leuten
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