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Vergnügen, als bey den Theatervorstellungen. Ichhatte dazu einen sehr geräumigen Saal nebst einemamphitheatralischen Parterre anlegen und einrichtenlasten, nebst einer großen Menge sogen in verschiede-nen Gallerten, von einander so abgesondert, daß jedeihre besondere Treppe und Thüre hatte. Zwo von die«sen Gallerien waren für die Damen; keine Manns-person hatte hier Zutritt. Dies war ein Punkt mei-ner Policey, über dem ich streng hielt, und es nicht zugering für mich erachtete, selbst die Aufsicht darüber zuführen.
Einst als man ein sehr schönes Ballet in diesemSaal gab, beobachtete ich einen Menschen w lcher eineDame an der Hand hielt, und mit ihr in eine der weib-lichen Gallerien gehen wollte. Es war ein Fremder,dem ist) gleich am schwarzbraunen Gesicht sein Vaterlandablas: „Monsieur —sagte ich zu ihm —„Sie werden„so gut seyn, eine andere Thüre zu suchen, denn ich„glaube nicht, daß Sie mit Ihrem Teint da hoffen„können, für eine schöne Dame gehalten zu werden."—„Gnädiger Herr, — antwortete er in sehr schlechtemfranzösisch — „sobald Sie wissen wer ich bin, werden„Sie mir, dieß bin ich versichert, die Höflichkeit nicht„versagen, mich mit dieser schönen meisten Dame, so„schwarz ich auch seyn mag, da hinein gehen zu lassen.„Ich heiße Pimcntel, und habe die Ehre sehr gut„bey Sr Majestät zu stehen, und oft mit Ihnen„zu spielen." — Dies war denn freylich nurallzu wahr! Dieser Fremde, von dem ich schon gehörthatte, hatte dem König unermeßliche Summen abge-wonnen. „Was zum Teufel — sagte ich zu ihm,und stellte mich dabcy ganz aufgebracht — „Sie sind„also wie ich sehe, dieser große Portugesische Schlepp-„sack (i) derbem König immer das Geld abnimmt.„Beym Donner, da kommen Sie bey mir just zum rech-