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4 (1851)
Entstehung
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die uns aber weniger billigenswerlh scheint, da sie zu arg gegendie erste Regel verstösst und Tiefstes, Hohes, Mittleres und Höch-stes durch einander wirft.

Viertens werden im Blechchor die Posaunen zwar stets bei-sammen gelassen, bald aber (nach der ersten Regel) unter Trompe-ten und Hörner, bald als besondrer Chor (nach der zweiten Regel)über sie gestellt.

Wenn nun Fünftens alle drei Chöre des Orchesters zusam-nientreten, so wird nach der dritten Regel das Streichquartett zuUnterst gestellt. Hinsichts der Bläser bestehen in neuerer Zeitbesonders zwei Weisen die wir hier

andeuten. Abgesehen von der Verletzung der ersten Regel imBlech erscheint die erste dieser Aufstellungen ganz folgerichtig nachder S. 573 gegebnen Zusammenstellung der Röhre mit dem Blech.Doch ziehen wir die zweite vor. Denn in dieser stehen die hoch-steigenden Flöten obenan, können also bequem ausgeschrieben wer-den ; die erste Violine hat das notenarme System der Pauken übersich, kann also ebenfalls gut geschrieben werden, beide Hauplchöresind durch das oft pausirende, ganz anders gestaltete Blech geschie-den und dadurch leichter auf- und zusammen zu fassen. Wennübrigens die PikkolDöte bisweilen unter die grosse Flöte gesetztwird, so scheint diese Verkehrung auch nur den Grund zu haben,für die Noten der Flöte mehr Raum zu finden.

Sechstens scheint es in der letztem Anordnung wohlgelhan,die Posaunen und die vielleicht angewendete grosse Trommel zwi-schen das Rohr und übrige Blech

zu stellen, da sie entweder als eigner Chor auftreten, oder sich ih-rem Tongehalt nach mehr zu dem Rohr hallen, als zu Trompetenund Hörnern.

Wenn Siebentens zum Orchester Singstimmen treten, so

Timpani,

Trombe,

Cornij

Flauti u. s. w.Fagotli,

Violino 1 u. s. w.

Flauti u. s. w.Fagotti,

Trombe u. s. w.Corni,

Timpani,

Violino 1 u. s. w.

Flauti u. s. w.Fagotti,

Tromboni,

Gran tamburo,Clarini u. s. w.Timpani,

Violino 1 u. s. w.