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Nach dieser Behandlungsweise folgt erstens, dass von densechs Saiten nur vier auf einmal gegrilfen, die andern entweder nurleer (ungegriffen) oder gar nicht mit den andern zugleich genommenwerden können; zweitens, dass man nicht wohl thut, die ersteund dritte. Saite von unten mit Uebergehung der dazwischen liegen-den zweiten in schneller Folge zu fodern, weil sonst der Daumendie letztere überspringen müsste, was in schneller Bewegung nichtmöglich ist.
Notirt wird für die Guitarre im G-Schlüssel, aber eine Oktavezu hoch; also die leeren Saiten werden so, wie hier hei a,
notirt, erklingen aber, wie gesagt, so, wie bei b geschrieben ist.Das Instrument steht mithin im Sechszehnfusston. Sein Ton-umfang geht von der tiefsten Saite bis zur Oktave der höchsten,also bis zum dreigestrichnen e in Noten.
Es wird für Begleitung des Gesangs besonders in einfachenaber vollgriffigen Akkorden und den aus ihnen abgeleiteten Figuren,
gebraucht, ist aber auch fähig, diatonische und chromatische Tonfol-gen, wenn die Bewegung nicht zu schnell ist, zu geben. AuchFolgen von Terzen, Sexten und Oktaven in nicht zu schnel-ler Bewegung sind wohl ausführbar.
Am bequemsten bewegt sich die Guitarre in Gdur und Kreuz-Tonarten, weniger leicht in ^-Tonarten. Als Beispiele ausführba-rer Griffe geben wir hier
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ein Paar Harmoniefolgen, die entweder vollständig oder theilweis,einfach oder figurirt ausführbar sind. Sie können natürlich dem desInstruments nicht kundigen Komponisten keine ausreichende Grund-lage gewähren, aber doch ein Beispiel, an dem er sich die Greif-barkeit andrer Harmonien veranschaulichen kann.