steigert ihn und führt so schwungvoller in das Tulti des Themas,als den Bläsern für sich allein möglich gewesen wäre. Hier wares vorzugsweise die Bewegungsfähigkeit, — die innre Beweglich-keit und Unruhe, die das Quartett in den Moment der Bewegunghineinzog.
Dasselbe in noch freierer und darum karakteristischerer Weisekönnen wir an dem Eintritt des ersten Allegros in Beethovens^dur-Symphonie beobachten. Auch hier gehört das Thema in sei-nem ersten Auftreten*) wesentlich — und sogar mit der Einleitungdazu dem Bläserchor. Allein das Quartett kann , wie man in derBeilage VIII sieht, sich gleichsam nicht zurückhalten; es pocht an,es bestärkt den Schluss (Takt 11) es drängt sich erweiternd in denzweiten Theil, der sich eigentlich so bilden wollte, wie hier
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Von hieraus nun bestimmt sich die Stellung des Bläser-chors als eine vierfache. Zwei dieser Stellungen, die einfachsten,bringen wir zuerst zur Sprache.
A. Die Bläser als Hauptchor.
Die Blasinstrumente treten als Hauptchor auf, wenn das Streich-quartett (wie in No. 203 oder der Beilage V) entweder gar nichtmitwirkt, oder doch nur eine untergeordnete Aufgabe (wie in No.444 oder der Beilage VIII) übernimmt. Dies ist die ausnahms-weise Stellung, die wir schon oben erwogen haben.
B. Die Bläser als Verstärkung des Quartetts.
Diese Verwendung tritt ein, wenn der Komponist keinen wei-tern Inhalt zu verlautbaren hat, als der in den Stimmen des Quar-tetts gegeben ist, wohl aber das hier Gegebne zu verstärken odermit einem gesättigtem oder eigentbiimlich gefärbten Klang zu ka-rakterisiren Veranlassung findet.
') S. 12 der neuen Haslingerschen Partitur-Ausgabe.