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wo der Komponist das Bedürfnis und das Recht hat, ein neuesMotiv einzufiihren. Ist es eingeführt, so kann man es nicht so-fort und überhaupt nicht willkührlich wieder fallen lassen, sondernmuss es durchführen, wie wir nun schon in allen Kunstformen ge-lernt haben, Motive (der Tonfolge, des Rhythmus, der Harmonie,der Orchestration) durchzusetzen, bis der Satz oder Gang, in demsie aufgetreten, vollendet ist, oder sie in ein andres Motiv überge-gangen sind. Nehmen wir an, dass der in No. 439 angefangneSatz zuvor in allen Stimmen col arco vorgetragen worden wäre,so könnte bei der Wiederholung die Form von No. 439 ergriffenwerden und diese könnte wieder bei einer Wiederholung zu dererweiterten Anwendung des Pizzikato in No. 440 führen. So könnteauch von Abschnitt zu Abschnitt innerhalb eines Ganges oder Satzesin eine neue Form übergegangen werden, nich aber dürfte man dieverschiednen Formen willkührlich durch einander mischen.