Druckschrift 
4 (1851)
Entstehung
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338
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Allegro.

Oboc2. j.

um an die feine und scharfe, witzig-spitzige Manier zu erinnern,die unsre Alten oft liebten und die allerdings ebenfalls im Sinn derVioline liegt, wenn gleich wir sie nicht leicht so oft und entschie-den ohne besondern Grund herauskehren, als hier von Händel ge-schehen ist.

Wiefern und mit welchem Erfolg der alle Meister dem Sinnseines Oratoriums und seiner Oper in den Ouvertüren sich zuge-wendet, bleibt hier natürlich ausser Betracht. Wir wollen zunächstvon ihm lernen, die Fugenform als Mittel zum Zweck zu be-trachten, so dass es (wie bei einer ähnlichen Aufgabe, S. 226) unsnicht zunächst darauf ankommt, dieser Form recht volles Gnügezu thun, sondern mit ihrer Hülfe dem Chor der Streichinstrumentenach seinem Vermögen und Karakter eine günstige Wirksamkeitzu eröfFnen.

Hierauf muss schon die Bildung des Themas gerichtet sein, daswohl am besten für die Hauplstimme des Quartetts, die Violine,erfunden wird, jedoch in einer Weise, die seine Uebertragungauf die andern Instrumente, namentlich den Kontrabass, zulässt.Das nachstehende Thema,

435 Allegro risoluto.

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konnte wohl für ein in diesem Sinn erfundnes gelten.

Die erste Durchführung könnte vollständig oder selbst über-vollständig, wie wir hier

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meister in Leipzig. Erste Lieferung S. 18. Mozart hat (Band 6 der Breit-kopf-Härtels^hen Ausgabe) eine Fugen-Ouvertüre im Händelschen Styl, jedochklaviermässig, geschrieben.