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431 Violini 1. 2-,, unisono.
Viola. Basso,
so sehen wir in gleicher Rührigkeit das Quartett in zwei Parteiengelheilt, dann die Geigen im Piano wiederholen, was zuvor imGrossen geschehn war. Hier und bei Mozart zeigt sich die Kon-zentration des Quartetts in zwei Stimmen, in der es (S. 326) seineSchallstärke besser geltend machen kann, als in der Zerlheilung invier und mehr Stimmen; Mozart schreibt das Forte zweistimmig,das Piano vierstimmig,
Im Gegensatz zur Menuett wird das Trio bekanntlich (Th. II.S. 54) zarter gestaltet. Dies überlassen wir dem Versuche desLiebenden.
Die zweite Aufgabe seien
2. Sätze langsamer Bewegung,also Adagio’s oder Andante’s, wie sie in Symphonien oder Sonatenals Mittelsätze Vorkommen. Wir wissen aus Th. III. S. 316, dasssie in der Regel erste oder zweite Rondoform oder Sonatenformhaben, würden aber die erste und zweite Form vorziehen, weil siebei aller Einfachheit der Gestaltung doch Anlass genug geben zurSatz- und Gangbildung im Sinne des Andante; die ausgedehntemFormen würden leicht die Einseitigkeit des Streichquartetts empfind-lich machen und den Wunsch nach einem Gegensatz durch Blasin-strumente wecken.
Die letzte Aufgabe, die wir stellen, ist
3. eine Ouvertüre in Fugenform.
Wir setzen voraus, dass ihr eine Einleitung (Th. III. S. 301) ge-geben werde, richten aber unser Augenmerk auf den Hauptsatz,die Fuge.
Diese Fuge soll als Ouvertüre dienen und wird schon desshalbeinen festlichem, oder feierlichem, anregenden, auf irgend etwasBedeutsames (eine Feier, ein Kunstwerk, das nachfolgt) vorberei-tenden Karakter annehmen. Dieser Karakter wird sich aber nachdem uns jetzt zugewiesnen Organ (dem Quartett) oder vielmehr ausihm heraus näher bestimmen.
Die Form selbst ist uns bekannt. Sie wird nicht um ihrerselbst willen (wie einst in der abstrakten Fugenlehre in Th. II.)geübt, sondern um in ihr das Quartett zu dem Vorgesetzten Zwecke