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4 (1851)
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während die Bratsche den Bass unterstützt; freilich eine Oktavezu hoch liegend, weil der Bass in der hohem Oktave zu positiv,zu gedrungen für die herrschende Gemüthslage ansprechen würde.Ja, es kann sehr wohl der Fall eintreten, dass man die Bratschemit dem Basse gehn lässt, weil sie keinen eignen Gang nehmenkann, ohne unbedeutend oder störend zu werden; eins oder dasandre würde z. B. in diesen Sätzen

384 Allegretto.

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und daher vorzuziehen sein, die Bratsche im ersten Salz in derOktave, im zweiten im Einklang mit dem Basse gehn zu lassen.

Wie die Bratsche vorzugsweise geneigt ist, sich zum Bassezu halten: so schliesst sich die zweite Geige gern der ersten an,da beide gleicher Art uud gewöhnlich in gleicher Stärke besetztsind. Dies haben wir schon an den Verdopplungen der Oberstimme(S. 291) beobachten können. Es folgt aber daraus, und diesist die dritte und letzte Bemerkung, dass auch im Zusammen-wirken die mit einander gehenden Stimmen gern den beiden Geigen uud ihnen gegenüber der Bratsche und dem Basse gegeben wer-den. Sätze also, wie diese

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wirken am besten, wenn die hervortrelenden und nächst verbund-neu Stimmen den gleichen und gleichbesetzteu Instrumenten gege-ben sind; sie würden verlieren, wenn man Bratsche und zweiteGeige ihre Stimmen wechseln Hesse. Ueberhaupt giebt man her-vortretende, oder beweglicher oder stärker herauszuhebende Partien wenn sie beiden Instrumenten gleich bequem liegen lieberder zweiten Geige, als der Bratsche, weil die letztere nur in denden Geigen fehlenden tiefsten Tonlagen grössere Kraft, in denhohem dagegen die Violine mehr Helligkeit und wegen der stärkern