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Dass Erstens sowohl die zweite Geige, als die Bratsche (unddas Violoncell) gelegentlich zur Verstärkung der Oberstimme dienen,ist schon S. 290 dargelegt.
Bedarf zweitens der Bass einer Verstärkung, so ist im Quar-tett keine andre Stimme dafür vorhanden, als die Bratsche. Sosehen wir hier —
379 Violiiio 1.
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Violino 2.
Viola.
dieselbe den Bass im ersten Abschnitt im Einklang, im zweitenin der Oktave verstärken. Die erste Form ist unstreitig die ener-gischere , weil sie fester an den Bass schliesst und die markigenTöne der Bratsche zur Anwendung bringt. Die andre stellt überdie Oktaven des Basses (Violoncell und Kontrabass) eine dritte Ok-tave , hat also nicht die gedrängte Kraft des Einklangs, statt derenaber die weite Lage dreier Verdopplungen für sich, — abgesehndavon, dass der Einklang nicht immer (nämlich bei zu tief gehen-den Bässen) anwendbar ist*). So giebt Beethoven in seiner
*) Oder hätte man in No. 379 die Melodie ändern und sobald es ging, z. B.so wie hier bei a, —
380
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in die tiefere Tonlage einlenken sollen? — Aehnlickes Hesse sich oft auch mitder verstärkenden zweiten Geige thun , z. B. in No. 368, wo dieselbe wie inNo. 380, b geführt werden konnte, da es nicht rathsarä schien, sie gleich sohoch wie die erste Geige einsetzen zu lassen.
Allein dieser Ausweg leidet an der Zweideutigkeit und Schwäche, die jederHalbheit eigen sind. Durch das Umlenken in die andere Tonregion wird der eigen-tbiimliche Gang der Melodie gebrochen; sie ist gewissermassen eine andre gewor-den und doch im Wesentlichen dieselbe geblieben. So verstärken sich zwar die