während die zweite Geige erst im neunzehnten Takte (sechs Taktefrüher sind schon die Bläser mit Ausnahme der Trompeten undPosaunen eingetreten) sich ansehliesst und die erste in tieferer Oktaveunterstützt, Allein hier ist der ganze Hauptsatz so breit angelegtund die Melodie so weit und so allmäblig hoch empor geführt, dassdie Verhältnisse sich durchgängig erweitern und der Komponist seineKräfte sorgsam zu Käthe halten musste, um für die weitausgedehnteSteigerung (erst im neunundzwanzigsten Taktedas Fortissimo, erreicht) stets genügende Mittel zu finden.
Zweitens ist schon aus den allgemeinen Grundsätzen überHarmonielage (Th. I. S. 146) zu entnehmen, dass auch im Streich-quartett die Stimmen — und besonders die Mittelstimmen — festzusammen gehalten werden müssen, wenn sie fest und kräftig wir-ken sollen. Dieser Grundsatz ist bei dem Quartett doppelt wichtig,da die Streichinstrumente keinen so vollgesättigten aushallendenKlang haben, wie die Bläser, mithin nur durch ZusammenwirkenFülle und Kraft erlangen können. Steht nun ein Satz (wie z. B.No. 373) überhaupt in enger Stimmlage, so ist damit schon dasRechte erreicht. Wird aber die Oberstimme hinaufgeführt, wieß. in diesem Satze,
375 . ^ ^
Allegro agitatoViolino 1.
Violino 2.
Viola.
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Yioloncello e Conlia-Basso.
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