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4 (1851)
Entstehung
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295
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tu

in dem sieh die weiche Mittellagc der ersten Geigen mit den

taven verbindet. Die Bratsche wäre hier gedrückt und dunkel,der Einklang der Geigen zu fest und herrschend, die tiefere Oktaveder zweiten Geige zu materiell gewesen; nur der Untersatz desVioloncells verlieh der Melodie mit erhöhter Fülle hohem Glanz,ohne ihr den schmeichelnden Ausdruck zu schmälern.

Wenden wir nun uusern Blick auf

des Streichquartetts, so ergeben sich folgende Hauptgrundsätze llieilsaus schon früher bekannten Erfahrungen, theils aus dem so ebenErmittelten.

Erstens ist es von höchster Wichtigkeit, das Streichquar-tett ungelrennt beisammen zu halten, weil man nur dann über denwichtigsten Chor des ganzen Orchesters in vollkommner Kraft ge-bietet. Allerdings giebt es von diesem Grundsätze fast so viel Aus-nahmen, als Anlässe da sind, eine oder ein Paar Stimmen alleinoder eine nach der andern einlreten zu lassen. Aber diese Aus-nahmen bestärken nur die Regel. Wenn um gleich den ent-schiedensten Fall hinzustellen ein Fugensalz allerdings erst eineStimme aufführt, dann eine zvveite, dritte zulreten lässt: so wissenwir doch (Th. II. S. 348) längst, dass die Durchführung nur mitdem Eintritt der letzten und im Zusammenwirken aller zur Voll-endung und höchsten Kraft gelangt. So hebt der Spontinische SatzNo. 366 mit einer einzigen Stimme an, erreicht aber seinen Gipfeldoch erst im fünften Takte. So treten in Beethovens Cmoll-Symphonie nach den ersten Schlägen die Streichinstrumente nacheinander ein, allein sie eilen gleichsam zur Wiedervereinigung,

zarten und dabei gläuzenden höhern Tönen des Violoncells in Ok-

C. das Zusammenwirken

(Ivlarinel tm mi [)

373

Violino 1.

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Violino 2.

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Viola.

Bass.