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den Umfang der Bassposaune umfassenden Tongebiet. Ihr Klang hältdie Mitte zwsichcn Posaune und Horn ; sie scheint übrigens wenigverbreitet, — vielleicht im Süden (in Oesterreich) mehr als in Nord-deutschland*).
3. Das Ven tilhorn.
Das Ventilhorn hat man in allen Stimmungen, doch steht esmeistens in F und hat stets drei Ventile, die dieselbe Einrichtungund Wirkung haben, wie die drei Ventile der Trompete. Dies
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ist seine Tonreihe, die man, die F-Stimmung vorausgesetzt, nachS. 76 zu heurlheilen und mit Rücksicht auf das dort über das Natur-horn Gesagte zu behandeln hat. Die höchste Tonlage wird man amliebsten nur in bequemster Führung, —
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und auch so nicht zu häufig anwenden ; die tiefsten Naturtöne nicht mitVentilen gebrauchen, da jene ohnehin nicht so sicher stehn und dieVenlile in der Tiefe leicht Unreinheit der Intonation zur Folge haben.
Bei dem Naturhorn haben wir bereits auf den eigenlhümliehenKarakter der gestopften Töne aufmerksam gemacht. Diese be-sondre Klangweise geht auf dem Ventilhorne nicht verloren. Das Ven-lilhorn ohne Anwendung der Ventile ist — abgesehn von der Ver-änderung am Klang — dem Nalurhorne gleich zu behandeln, kannalso z. B. in dieser Stelle bei a —
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die Töne h, a, f als gestopfte hervorbriugen, die ihm sonst auch (b)mittels Ventile — gleichsam als Naturlöiie einer tiefem Stimmung
*) Der Verf. hat sie nur bei einem steyermärkischen Musikcbor kennen ge-lernt. Der ganz vorzüglich geschickte Steyermärker lila u t s c h e k behandelte siemit der grössten Geläufigkeit und — wenn man einmal den Posaunenkarakternicht in seiner ursprünglichen Macht und Strenge feslhalten will, mit würdigemschönem Klang und einer dem Fagott oder Violoncell gleichkommcnden Geläu-figkeit. Von dem berühmten Q u e i s s er in Leipzig hören wir, dass er sich einerlenorposaune mit einem Ventil (bis Es oder D reichend) bedient habe.
Marx, Komp. L. IV. 2. Aull. n