26. Eleonore von Medicis, älteste Tochter Franz vonMedicis, Großherzogs von Toscana, und Gemahlin Bin.cenz von Gonzaga, Herzogs von Mantua.
27. Man darf sich kühn nur auf alle Genealogiffenberufen, um zu zeigen, wie sehr der Herzog von Sully Un-recht hak- so von einem so erlauchten Haus zu reden, alsdas von Bouillon ist.
28- „Die Pest, oder vielmehr die Wirtschaftlichkeit„des Königs, brachte die Stadl Paris um diese Ehre"sagt Etoile boshaft. Die Behauptung ist aber ungegrün,der, und wird von den andern Geschichtschreibern wider-sprochen.
29 Die Handlung geschah in dem Hof des Herrn-Hauses, den man dazu eingerichtet hatte. Der Kardinal,legat vo» Joyeuse stellte dabey die Person Pauls V qlSPa-then des Herrn Dauphin vor, nebst der Frau Herzogin vonMantua, welche die Frau Pathe dabey war. Madame deFrance, die Crstgebohrne, erhielt den Namen Elisabeth, nachihrer Pathe der Erzherzogin, Gemahlin des Erzherzogs Ak-brechk, und Enkelin Heinrichs Ik, welche durch Frau vonAngouleme vertreten wurde, ohne Pathen, und Madame deFrance, die Nachgeborne, hatte zu Pathen den Herzog vonLothringen, der selbst anwesend war, und die Großherzoginvon Toskana, deren Prinz. Don Johan von Medicis ihreStelle vertrat; sie wurde Christine genannt. Die Beschreibbung des Aufzugs und der Lustbarkeiten, welche vorhergin-gen und nachfoigken, s. m. im Aercure sran^ois annee1606, und bey Nsttkieu 1 . H. l. 3. Als. 109. Vo!, ZZ61et 9364.
Zo. Das Tagebuch von der Regierung Heinrichs IVbemerkt, daß Nieß Jahr keine größere Anzahl von Personenin Paris starb, als sonst auch, was da auf acht Personentäglich angegeben wird; man habe sich daher durch einen pa-Nischen Schrecken übereilen lassen.
„Freytags am 9. IuniuS — heißt cs ebenda-selbst — kamen der König und die Königin nebst dem Herrnvon Venvome auf dem Rückweg von Saint - Germain - enLaye durch die Fahre von Nenjgy, wo sie beynahe alle dreyertrunken wären, chesonders die Königin, die dabey einenstarke« Trunk übern Durst that, und um deren Leben es
geschehen