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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
407
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4- Es findet sich hier in alten Memoiren ein Rech-uungsfchker, sowohl von einer Million bey den Vertragenmit der Ligue, als im Ganzen; dieß ist aber nicht beträchtlich.

5. Heinrich der Große ließ die Capelle von Fontai-nebleau malen und vergolden, den Wald burchhauen, unddieß königliche Haus auch sonst noch verschiedentlich verschö-nern; Er vollendete dir Neuebrücke, ließ den Dauphinplatzund Straße anlegcn, eine große Anzahl von Straßen inParis wiederherstellcn, Aufurten bauen, u. d. gl. Ausserdem was davon in verschiedenen Stellen dieser Memoirenangemerkt ist, sehe man die Aufzählung aller dieser Ge-bäudein dem ^lercurs krsngois sunee 1610. p. 404. Oe-csäe öe In 6rniv iU. VIII. IVlonror cknp. 46. so wie auchin den Schriftstellern, die uns Beschreibungen oder die Ge-schichte der Altenhümer von Paris re. geliefert haben. ESist allgemein bekannt, daß dieser große König unter Besor-gung des Herzogs von Sully die hohen Wege bey-nahe aller Orken im Reich wieder auöbcsscrn, eine MengeChausseen und Brücken an ungangbaren Orten, beson-ders in Berry bauen ließ, welche an Schönheit mit denWerken der Römer wetteifern konnten, aber aus Mangelan Unterhaltung seit hundert und dreyßig Jahren, gegen-wärtig in sehr schlechtem Zustand sind; daß er an diesen Stras-sen hin, Ulmen und andre Bäume pflanzen ließ, wovoniwverschicdenen Orten noch welche stehen, wo man sie RoSnySnennte. Wir haben verschiedene Befehle von diesem Herrnhierüber, und andre, wodurch verboten wird, Ackerlandzu Wiesen liegen zu lassen und befohlen, WeinbergeauSzurotten. Alle diese Werke, und die Sorgfalt für den Florseines Reichs trugen vielleicht soviel als seine kriegrischenVerrichtungen dazu bey, Heinrich IV. den Namen des Gro-ßen zu verdienen, der ihm schon in seinen Lebzeiten, und, wires scheint ungefähr um das Jahr 1602. beygelegt wurde.

6. Der Antheil, den der Herzog von Sully an diesemallem hatte, erwarb ihm das sonderbare Lob in den -stercurecke VrLNLe sunse i6«6 p. roi.Da er sich in diesen Lasgen und Stellen mehr als je einer seiner Vorgänger dasWohl und den Nutzen der Krone Frankreich angelegen seyi«ließ, so haben dieß alle Franzosen bey Lebzeiten und nach

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