an dessen Ausrottung man niebt zu sehr arbeiten kann, weileö die Herzen der Unterehane» gegen alles, was der Fürstausgchen läßt, auf der Hut hält, und so, bloß durch dasMißtrauen, einen Theil der schlimmen Folgen bewürktdie eine förmliche Unbotmäßigkeit Hervorbringen würde.Dies Vörurrheil besteht darin-,, daß man nie an das Volkzum Guten gedenkt, sondern vielmehr nie eine Aenderungin feinem Zustand vernimmt, ausser um ihn noch elenderzu machen.
Es ist unmöglich, daß eine so große Veränderung, als diein der Vermögenssteuer vorgeschlaqene, nicht großen Schmie»rigkeiten aus der Natur der Sache selbst anSgesetzt seynsollte. Nun glaube ich, daß es nicht hinlänglich ist, wenndiese Schwierigkeiten sich in der kleinen Anzahl von Köpfen,Welch« dieses Projekt aufgebracht und anSgebiidet haben,gehoben befinden; sondern daß sie cs auch für die seynmüssen , welche man üuS Noch zur Ausführung braucht.Denn cs ist mit diesem Werk nicht wie mit einem Gebäude,das durch bloße maschinenmäßige Mitwürkung der Händeder Werkleute nach dem Riß veö Baumeisters aufgeführtwird. Jenes kann nicht wachsen und seine Vollendung er»reichen, wenn nicht gleiche Einsicht die Ausführer wieden Urheber beseelt. Dagegen aber stehen zwey Dinge,die man erst durch Zucht und Lehre wegränmen müßte,Nemlich Mangel an Einsichten, und Trägheit bey den an-gestellten Subalternen; diese läßt sie die Befehle ihrer Obernvernachlaßigen, und jener macht, daß sie mit der bestenAbsicht alles verkehrt aüsrichten.
Dieser Grund würde schon allein hinreichen, darzu«thun, daß die Einführung der proportionirten Vermögen-ssteuer in den Generalitäten nicht den Elu'ü und Subdeleguesder Intendanten anverkraut werden darf. Ich wage nicht, eingleiches von den Intendanten selbst, oder den unteraeordnekenArbeitern zu behaupten, die von ihnen auf gut Glück indemPolizey undFinanzsach aufgegriffen und angestekt wurden;und die bey ihren anderweitigen bestimmten Geschäften nichtdie gehörige Zeit hierauf verwenden können. Allein sowie man zu Führung von Geschäften, welche die Kräftegewöhnlicher Werkleuke übersteigen, Sachverständige ausder Hauptstadt kommen läßt; so sollte der StaatSrath eben»