^riedensvsrschlägen, die man. öffentlich machte, nurum so eher Eingang. — Eine so tief eingewurzelte An«tipathie, als die Flammänder gegen Spanien hat-ten, gab ihnen ein, zum letztenmal noch dasselbeMittel zu versuchen, das sie im vorigen Jahre beyuns angewendet hatten, um uns zu vermögen, ihreSache zu der einstigen zu machen. Sie wiederholtennoch dringender das Anerbieten einer gewissen Anzahlihrer besten Platze zu Pfändern.
Ich habe, denkeich, noch nicht erzählt, waSindemStaatSrakh bey dieser Gelegenheit vorgegangen war.Man harte daselbst gesagt, es sty nicht recht, daß derKönig alle Jahre zwo Millionen für die Staaten ver-wende, ohne einen Nutzen dafür zu ziehen. DasBeyspiel der Königin Elisabeth sollte uns zur Lehredienen, und die Flammänder würden sich noch glück-lich schätzen, unfern Beystand auf solche Bedingungenzu erhalten. Bey dieser Meynung des Staatsrathswar weiter nichts Befremdendes, als dieß, daß sie,so viel man bemerken konnte, nur von eifrigen Katho-liken unterstützt wurde; eben von Lenen, welche allesaufgeopfert hätten, um das Projekt einer Vereinigungzwischen Frankreich und Spanien durchzusetzen. Manerräth vielleicht nicht, wo diese Rathgeber durch —anscheinend so widersprechende — Schritte hinauswollten. Es verhielt sich aber so: sie waren weil ent-fernt, das Erbieten der Flammänder für so ernstlichzu halten, als es würklich war. Nach ihrer Rech-nung durfte man es also nur annehmen, um baldUneinigkeit und Zwietracht zwischen dem König undden Staaten zu sehen. Diese Meynung drang durch,ohne daß ich etwas anders dabcy rhat, als durchKopfschütteln zu bezeugen, daß ich meine Stimmedazu verweigern würde.
N. Denkwsirvigk. V. B. D In-