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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
301
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zu leiden gehabt, als von der Undankbarkeit und Treu-losigkeit mehrerer von denen, die sich entweder SeineFreunde und BundSgenofsen, oder Seine Uncertha-nen und Diener genannt hätten.

Der junge Perron, der in diesen Worten seinerBeredsamkeit ein weites Feld geöffnet sah, sieng andiesen Punkt als Theologe, als Prediger und selbst alsMystiker zu behandeln.Sie haben da sagteich zu ihm als er auögeredet hatte in einem so ho-hen Stil gesprochen, daß es schwer halten würde, etwashinzu zu setzen/' Ird behauptete gegen ihn und dieseHerrn, nach dem, was Se Majestät gesagt hacr-n,oder vielmehr, was ich selbst gesehen harre: daß dieserHerr, alles zusammengenommen, weit weniger Ruheim SckiooS des Friedens genoffen hätte, als mittenim Getümmel der Schlachten.Rosny, sagteEr hier zu mir, wenn Sie mir über dieß alleszwey Worte niederschreiben und geben wollten, sowollt ich es diesen Herrn zeigen, die so ungläubig hierinsind." Ich antwortete: dieß erfordere viel Zeit,und würde nicht von jedermann gern gesehen werden.Dazu setzte ich noch, so viel mir beyging, einige andereWahrheiten aus der Religion und Politik, und vondem Unglück, von dem ich Frankreich bedroht sähe,wenn es seinen König verlieren sollte. Wahrheiten,die, glaube ich, den Höstingen noch weniger gefielen,als was ich schon gesagt harre.

Alle diese Reden, die vom Scherz endlich ganzins Ernsthafte übergegangen waren, wurden durch dieDazwischenkunft der Königin unterbrochen. Sie kamaus Ihrem Zimmer und wollte in Ihr Kabinet. Ihrging der König von der Tafel entgegen, und sagte ihr,so weit Er sie kommen sah: Nun , meine Liebe, hat

ich Ihnen nicht recht gute Melonen, guce Rebhünee