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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
141
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«uch nickt entgangen war: Er war in Calvairacssiz)Dünsten gewesen, Key dem er freylich von diesem al-lem >eden gehört haben konnte. Allein, gab er nichtvielleicht das für Wirklichkeiten aus, wovon er alsvon bkßen Möglichkeiten gehört hatte? Er hatteeinige schlimme Behandlungen bey seinem Herrn er-fahren; ohne Zweifel mischte sich also hier Rachsuchtins Spietx Was vermag dieser Grund nicht, ver-einigt mit der Hoffnung einer Belohnung, die mansich um so größer versprach, je wichtiger Sr Majestätdie Entdeckunzen scheinen mußten, die man zu ma-chen hakte. Es bedarf nicht einmal so viel, um dieGegenstände noch übertriebener zu vergrößern.

Für ungleich zuverlaßiger kann man das angeben,was in den Synoden und andern Partikularversamm-lungen der Reforwirken vorging, welche in Poitou,Saintonge, Angouleme und den benachbarten Pro-vinzen gehalten wurden. Geist des Friedens war eSnicht, was man in alle diese Conventikeln mitbrachte.Unter andern sehr kühnen Bcrathschlagungen, die ichhier übergehe, war durch Stimmenmehrheit der Vor-schlag durchgegangen: den König um die Erlaubnißzur Zusammenberufung einer allgemeinen Religions-versammlung der Protestanten zu bitten, ohne ihmihren Gegenstand noch die Gründe dazu zu entdecken.Der König, dem die Bittschrift deswegen auch wirk-lich überreicht worden war, harre ihnen ihr Gesuchnicht abgeschlagen. Allein vermöge des Rechts, daSer hiezu hatte, verlangte er, ihnen Ort, Gegenstandund Form dieser Versammlung vorzuschreiben, undeinen Beysitzer kn seinem Name» dazu abzuschicken.Chatelleraul wurde zum Ort der Zusammenkunft er-nannt, und ich als der, welcher dabey erscheinen sollte,um das Interesse Sr Majestät zu wahren. Die

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