-er bürgerl. Unruhen in Frankreich rc. xxx r
genheitcn Flanderns weraulaßten mehrere langeKonferenzen zwischen dem Letzten und Cvligny,und mit jeder schien die gute Meynung des Kö-nigs von seinem ausgesöhmen Diener zu steigendEinige Zeit darauf erlaubte er ihm sogar, einekleine Reise auf sein Schloß Chatilion zu machen,und als sich der Admiral auf den ersten Rappelksogleich wieder stellte, ließ er ihn diese Reise noch,in demselben Jahr wiederholen. So stellte sichdas wechselftitige Vertrauen unvermerkt wiederher, und Toligny fieng an, in eine tiefe Sicherheitzu versinken.
Der Eifer, mit welchem Karl die Vermah-lung des Prinzen von Navarra betrieb, und dieaußerordentlichen Gunstbszeugungen, die er anden Admiral und seine Anhänger verschwendete,erregten nicht weniger Unzufriedenheit bey denKatholischen, als Mißtrauen und Argwohn beyden Protestanten. Man mag entweder mit eini-gen Protestantischen und Jtailenilchen Schrift-stellern annehmen, daß jenes Betragen des Kö-nigs bloße Maske gewesen, oder mit de Thon undden Verfassern derMemvires glauben, daß Erfür seine Person' es damals aufrichtigmeynte, so blieb seine Stellung zwischen den Re-formirten und Katholischen in jedem Fall gleichbedenklich, weil er, um das Geheimmß zu bewah-- ren, diese so gur wie jene betrügen mußte. Und
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