der bürgerl. Unruhen in Frankreich rc. x i x
^ Oreuelthat / welche zwey Jahre darauf in Aus-^ Übung gebracht wurde, in diese Zeit zu sehen ist.
So viele Fehlschläge, so viele überraschende^l>-< ^ Wendungen des Kricgsgluckö, so viele unerwar-me Hülfsguellen der Hugenotten hatten endlich^ den Hof überzeugen müssen, daß es ein vergeb-^ liches Unternehmen sey, diese immer frisch aufle-Sehen bende und immer mehr sich verstärkende Parkeydurch offenbare Gewalt zu besiegen, und aufE- dem bisher betretnen Wege einen entscheidendenVortheil über sie zu erlangen. Durch ganz Frank-reich ausgebreitet war sie sicher, nie eine totale>z ' Niederlage zu erleiden, und die Erfahrung hatteMü gelehrt, daß all Wunden, die man ihr thrilwesieA« schlug, ihrem Leben selbst nie gefährlich werdenirik konnten. An einer Gränze des Königreichs un-
M> tcrdrückt, erhob sie sich nur desto furchtbarer an
Will der andern, und jeder neuerlittene Verlust schienlKB bloß ihren Much anzufeuern und ihren AnhangW k zu vermehren. Was ihr an innern Kräften ge-brache das ersetzte die Standhaftigkeit, Klugheiten. N und Tapferkeit ihrer Anführer, die durch keineUnfälle zu ermüden, durch keine List emzuwiegcn,durch keine Gefahr zu erschüttern waren. Schon- der einzige Coligny galt für eine ganze Armee.„Wenn der Admiral heute sterben sollte, erklär-en ten die Abgeordnete Hofs, als sie. des FriedensSB - b 2 wegen