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Zweyte Abtheilung, Fünfter Band (1793)
Entstehung
Seite
VI
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VI Fortgesetzte Uebersicht

trauisch gegen das Gluck, dessen Unbeständigkeiter so oft erfahren hatte, und seines Unvermögens,sich bewußt, bey so geringen Hülfsmirkeln einenerschöpfenden Krieg auszuhalten, versuchte er nochvorher, auf einem friedlichen Weg zu erhalten,,was er allzu mißlich fand, mit den Waffen in derHand zu erzwingen. Der Admiral liebte auf-richtig den Frieden; ganz gegen die Sinnesartder Anführer von Partheyen, die die Ruhe als dasGrab ihrer Macht betrachten, und in der allge-meinen Verwirrung ihre Vortheile finden. MitWiderwillen übte er die Bedrückungen aus, diesein Posten, die Noch und die Pflicht dcrSelbst-vertheidigung erhe/schtcn, und gern hätte er sichüberhoben gesehen, mit dem Degen in der Fausteine Sache zu verfechten, die ihm gerecht genugschien, um durchVernunftgründe vertheidigt zu wer-den. Er machte jetzt dem Hofe die dringendstenVorstellungen, sich des allgemeinen Elendes zuerbarmen, und den Nfformirten, die nichts alsdie Bestätigung der chmaligen, ihnen günstigen,Edikte verlangten, ein so billiges Gesuch zu gewäh-ren. Diesen Vorschlägen glaubte er um so ehereine günstige Aufnahme versprechen zu können, dasie nicht Werk der Verlegenheit waren, sonderndurch eine ansehnliche Macht unterstützt wurden.Aber das Selbstvertrauen der Katholiken war mitihrem. Glücke gestiegen. Man forderte eine un-bedingte