hin kann zu gestehen, daß Heinrich dem Herrn von Wille-roy darum kein böseres Gestcht gemacht habe. „Er b«„müht sich, sagt er, selbst zu ihm zu gehen, um ihn zu,,trösten, und ihn in seinem Kummer aufzurichlen, und„ließ gar keinen Verdacht wegen des Geschehenen gegen ihn„blicken, so wenig als zuvor, ja noch weniger; so daß man„bey Hof sagt, es sey ein großes Glück für ihn, daß er„einen so guten Herrn habe, da die Könige und Fürsten„bey einer so wichtigen Staakäsache gewöhnlich verlangen,„daß die Herrn für ihre Diener haften." ^vnöe 1604. p. 24.
24. Es ist nicht nöthig, sich auf eine ernstliche Aut.wort gegen die Beweisgründe des Verfassers einzulassen.Man kann ihm die Eigenschaften eines Staatsmanns zuge-stehen, dabey aber ihm ohne Ungerechtigkeit die eines gründ-lichen Theologen absprechen. Alles was er hier sagt, heißtdie Religion politisch behandeln.
25. SeraphimOlivary Cazailla, Italienischer Abkunftaber geboren zu Lyon, Patriarch von Alexandrien.
Hieronymus von Villar. *
Dionysius von Marquemont, Erzbischoff von Lyon;er wurde in der Folge auch Kardinal und französischer Gc.sandter in Rom.
26. Er macht ihm darüber Vorwürfe in einigen vonden Briefen, die unter de» Handschriften der königl. Bi.bliothek auf uns kamen, wo sie eigenhändig von diesemHerrn stehen. „Aus Ihrem Brief," schreibt er an Frauvon Verneuil, „habe ich wohl gesehen, daß Sie die Augen„nicht recht offen hatten, und den Verstand dazu; denn„Sie haben den meinigen anders verstanden, als ich ihn„verstanden hatte. Diese Maulereyen müssen künftig weg..„bleiben, wenn sie meine Liebe ganz besitzen wollen; denn„als König und als Gofcvnier kann ich sie in die Lange„nicht wol vertragen; Auch wollen die, welche so heiß lie.„ben wie ich, geschmeichelt und nicht angeschnautzt seyn oc."Und in einem andern heißt es: „Sie haben mir verspro»„chen, gescheut zu werden, weil Sie nicht zweifeln konnten,„daß mich der Stil Ihres Briefes beleidigt haben müsse oc.">Fourosl äu ie§ne äs Henri. IV. II. p. 290. Unke«andern Originalbrirfen von Heinrich IV. welche der H.