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nähren; sie haben genug an Einem Herrn, ohne so vieleVettern, Verwandte und Maitressen noch dazu erhal»ten zu müssen.
Madame von Verneml ließ meine Worte, besonr Aa»ders die letzten, nicht auf den Boden fallen. Sie be- ^»diente sich derselben zu tausend schändlichen Erzählungen. «ül
In der Wuth lief sie zu dem Grafen von Saisons und ^
sagte ihm: ich habe gesagt, der König habe nur zu viele ^ tz
Verwandte. Er und sein Volk würden glücklich seyn,.wenn er derselben los wäre. Der Herr Graf gerieth M-ausser sich. Gleich am folgenden Tag bat er sich GehörLey dem König aus, und sagte ihm, nach einer lau- ^
gen Auszählung seiner Dienste, ich habe ihn so grau» HÜB
sam an seiner Ehre angegriffen, daß er mir nothwen» xMdig ans Leben müßte, wenn Se Majestät ihm nicht stMselbst Gerechtigkeit verschafften. Heinrich zeigte sich »jttum so ruhiger, je mehr er ihn ausser sich sah, und fragte M eihn: was ich denn gesagt und gelhan Habs, und ob er «lü«S von mir selbst oder sonst woher wisse? Der Herr Us!Grav antwortete hierauf, ohne sich bestimmter einlasstn j«ürzu wollen, daß, wenn wir beyde sogar in Gegenwart zch»Sr Majestät gewesen wären, er sich bey aller Achtung l«wifür einen Herrn, den er liebte, dennoch nicht würde >ch«haben zurückhalten können, sich nicht selbst Genugthu- ,/tz«ring zu nehmen. Was er sage, sey wahr, man müsse ' Miles ihm auf sein Wort glauben, da er nicht gewohnt sey M >
zu lügen. „Wenn das wäre, Vetter, sagte ihm dar» „AM
„auf der König in einem Ton, der ihn aus der Fassung„bringen mußte, so müßten Sie ja ganz aus der Art„geschlagen seyn. Denn wir alle können treflich lügen, r„besonders war Ihr ältester Bruder Meister hierinn.
„Da Sie es aber nur durch einen Dritten wissen, so .„sagen Sie mir doch, wer der ist, und was er Ihnen »
,,gesagt hat; dann will ich sehen, was zu thun ist, und
Sie