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hier wollen wir nur ganz allgemein sagen, dass ein Einleilungssatzdas Gemütb des Komponisten, wie später Ohr und Seele des Hö-rers in den Ton und Sinn des kommenden Hauptsatzes zu stimmenoder einzul'ühreu, dass er also das Streben hat, sich in diesenHauptsatz hineinzubegeben. Er regt nur au, er regt sich nur undbegiebt sich auf die Dominante (oder einen sonst geeigneten Punkt),um von und mit ihr in die Tonika, in den Anfang des Hauptsatzesüberzugehen. Er besteht daher aus Gängen, und Sätzen, die sich nurausnahmsweise zur Periode gestalten, statt vorüber zu schweben undden ersten bestimmten Ausspruch dem Hauptsätze zu überlassen.
Nur soviel für den , der sich hieran und an unzähligen überallzu findenden Vorbildern zurechtzufinden vermag; das Weitere undGründlichere, wie gesagt, künftig.
Nach einem solchen, in der Regel auf der Dominante schlies-senden Einleitungssatze kann nun der Hauptsatz in jeder beliebigenForm, also auch in der des Fugato, folgen. Das Fugato machtdann entweder den Schluss, oder führt den Einleitungssatz alsSchlusssatz zurück, oder könnte auch auf einen dritten Satz, derHaupt- oder Schlusssatz wäre, hinführen. Ein anziehendes Fugatodieser Art findet sich in Mozart’s Requiem. Das ,, Sanctus“ und„pleni sunt coeli“ wird in breiten feierlichen Harmonien, ganz inder anregenden, volle Befriedigung erst erwarten lassenden Weiseder Einleitungssätze gesungen. Es bereitet sich zu einem vollenSchluss auf der Tonika vor; aber auf dem Schlussakkorde seihstwird das ,, Osanna “ als Fugato intonirt.
Nach dem Basse setzen Tenor, Alt, Diskant, dann noch ein-mal der Bass mit Führer und Gefährten, zuletzt nochmals der Te-nor mit der ersten Hälfte des Themas ■— alles dies in steter engerFolge (vier Takte nach dem Einsatz der vorherigen Stimme) ein,und wenige freie Takle schliessen das Ganze. Noch einmal, mitandrer Stiinmordnung und geringen Abweichungen kehrt dasselbeFugato zum Beschlüsse des Benedictus wieder.
Bisweilen — und dieser Fall wird uns folgenreicher sein —tritt das Fugato als zweiter Ttieil oder Älittelsatz eines grossem
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Allegro.
0 - sanna io ex-cel
sis, 0 - san - na in ex - cel
Zweiter Fall.