Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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geführt wird: so erräth man doch schon, dass auch die selbstän-dige Figuration, eben sowohl wie die Choralfiguration, grössererFreiheit fähig ist. Im nachstehenden Präludium aus dem wohllem-perirleu Klavier, z. ß.

beginnt ein vielleicht Iiedmässiger Satz mit einer Reihe gleicherNoten in der Oberstimme. Allein bald wird ihre Gleichförmigkeitdadurch unterbrochen, dass die andern Stimmen das Motiv der er-sten (a) aufnehmen und sich so ein Salz bildet, den man fast einenpolyphonen zu nennen genöthigt ist, obwohl jede Stimme, sobaldsie nicht das Motiv hat, sich sehr untergeordnet verhält. Es ist'also (ohne dass wir jetzt nöthig hätten, auf den weitern Gangdieses Satzes zu blicken) hier wieder ein Ineinandergehen derGränzen zu gewahren.

Und so thun wir nach dieser Richtung hin den letzten Schritt,indem wir ein Lied selbst in polyphoner Weise setzen. Hier istder Entwurf eines solchen Satzes, wie er sich eben darstellte.

Andantino con moto.

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') Hierzu der Aahaug I.