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Der Bass, als die geeignetste Stimme, fängt die erste und zweitedieser Strophen an, übernimmt auch in der zweiten und drittenStrophe das Motiv zweimal hinter einander und hat so die ihm ge-bührende, Anfangs versäumte Wichtigkeit erlangt; ihm zu Gunstenhaben wir sogar die Harmonie geändert, damit er im vorletztenTakte das Motiv wiederholen und sich in grösserer Richtung undEinheit vollenden könne. Vielleicht hätten wir besser gethan, ihnauch die dritte Strophe beginnen zu lassen,
damit er seinen Gang über fis nach f und e noch fester vollende.
Stellen wir nun unser Werk aus No. 144, 147, a, 150 und152 (nebst den Verbesserungen) zusammen: so muss uns zwar so-gleich in die Augen fallen, dass unsre Figuraistimmen sich so reichund eigen, und dabei wieder durch das allen gemeinsame Motiv soeinheitsvoll ausgebildet haben, wie bisher noch keine unsrer Be-gleitungen; dass wir also einen Schritt vorwärts gekommen sind.Aber zugleich kann uns nicht entgehen, wie sehr unser Werk vorallen Dingen darin der Einheit entbehrt, dass jede Stimme, wennsie nicht eben das Motiv vorträgt, sogleich in den alten tonarmenGang von No. 136 und 145 zurückfällt, so dass das belebte Motivsich nirgends mit dem übrigen Stimminhalte verbindet.
Sodann können wir nicht leugnen, dass die Arbeit nicht eineorganisch, aus einem ersten Motiv sich einheitsvoll entwickelnde ist,wie die der vorigen Abtheilung, sondern das sie vielmehr stück-weise zusammengesetzt wird. Dies ist noch nicht die rechte Künst-lerweise (wiewohl selbst der wahre Künstler sie nicht in jedemAugenblick des Schaffens entbehren kann), aber sie führt zum freiemrechten Wirken. Wir dürfen sie uns daher schon gefallen lassen(wie einst die Ueberzifferungen der ersten Harmonieweise) und wol-len sie bis zu vollkommner Geläufigkeit üben, bis wir die ganzeFiguration, wie sie in No. 152 u. a. dasteht, in Einem Zug ent-werfen und den Entwurf leicht und sicher vollenden können.
Zweiter Abschnitt.
Vollendung dieser Arbeit.