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Bildungsmitteln. Der Satz ist seiner Natur nach einseitig, die Periodehebt diese Einseitigkeit durch den Gegensatz (durch die andre Seite)auf. Der Satz kann seinen Inhalt erweitern und ausdehnen, mussaber mit der je weitern Ausdehnung um eben so viel an fester, ge-schlossner Haltung verlieren; No. 39 z. ß. würde fester Zusammen-halten, wenn es vom dreizehnten Takt an so —
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hätte abgeschlossen werden können. — ohne die Idee des Kompo-nisten, den drangvollen unersättlichen Aufschwung zu beschränken.Die Periode bewältigt ihren Inhalt durch entschieden durchgreifendeTheilung; sie ist nicht mehr einseitig, weniger in Gefahr derWeitschweifigkeit und des Verschwimmens, aber sie hat auch schonihrem Wesen nach die unzertrennte Geschlossenheit des blossenSatzes aufgegeben. Der Satz ist seinem Wesen nach einseitig aberkernfest; die Periode vielseitiger umfassend aber auseinander tretend.
Das formelle Unterscheidungszeichen ist der Abschluss des Vor-dersatzes und mit ihm die Gegenstellung von Vorder- und Nachsatz.Für jenen ist bekanntlich der Halbschluss die regelmässige Form.Ausnahmsweise kann auch der Kirchen-, ja selbst der Ganz-schluss an dessen Stelle treten, muss sich dann aber nur unvoll-kommen (Th. I, S. 113) bilden. Hier —
sehen wir einen Vordersatz mit den beiden ausnahmsweisen Schlus-wendungen. Man muss sie befriedigend genug für die Abgränzungdes Vordersatzes und doch nicht so befriedigend wie den vollkomm-nen Ganzschluss finden; aber eben so gewiss schwächen sie dieWirkung des nachfolgenden — auf denselben Akkord fallendenGanzschlusses und bilden keinen so entsehiednen Gegensatz zu ihm,wie dem eigentlichen Halbschlusse und wie dem Vorder- und Nach-satz ihrer Bestimmung nach gebührt.
Selbst das kann gelegentlich angemessen befunden werden, beidem Schlüsse des Vordersatzes in die nächste Tonart auszuweichen.So ist hier
Anlass gewesen, in die Dominante, — hier
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