-er bürtzeri. Uttruhen'm Frankreich, ix
Der Verlust von Rouen und die siegreichenFortschritte der feindlichen Armee in der Norman-die drohten dem Prinzen von Eonde, der jetzt nurnoch wenige große Städte unter seiner Botmäßig-keit sah, den nahen Untergang feiner Partei), alsdie Erscheinung der deutschen Hülfstruppen, mitLenen sich seinObrister Andel» t, nach überstand-nen unsäglichen Schwierigkeiten, glücklich vereinigthatte, aufs neue seine Hvfnungen belebte. Ander Spitze dieser Truppen, welche in Verbindungmit seinen eigenen ein bedeutendes Heer ausmach-ten, fühlte er sich stark genug, nach Paris aufzu«brechen und diese Hauptstadt durch seine unver-hoffte gewaffnete Ankunft in Schrecken zu setzen.-Ohne die politische Klugheit Katharinens wäredicsknal entweder Paris erobert, oder wenigstensein vottheilhafter Friede von den Protestanten er-rungen worden. Mit Hülfe der Unterhandlungen,ihrem gewöhnlichen Rettungsmittel, wußte sie denPrinzen mitten im Lauf seiner Unternehmung zufesseln, und durch Vorspiegelung günstiger Trakta-ten Zeit zur Rettung zu gewinnen. Sie versprach,das Edikt des Jenners, welches den Protestantendie freie Religionsübung zusprach, zu bestätigen,bloß mit Ausnahme derjenigen Städte, in welchendie souverainen Gerichtshöfe ihre Sitzung hätten.Da der Prinz die Religionsduldung auch auf dieseletztem ausgedehnt wissen wollte, so wurden die
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