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, welche der Reg. Heinrichs IV, rc. xv
beyden Religionsparteyen hervor zu bringen Ka-tharina so bemüht gewesen war. Sie nahm da-her auch jetzt zu ihrem gewöhnlichen Mittel, zuUnterhandlungen ihre Zuflucht, um die getrenn-ten Gemächer wenigstens in der Abhängigkeit vonihr selbst zu erhaltene Zu allen Streitigkeiten derParteyen mußte die Religion gewöhnlich denNahmen geben, weil diese allein es war, was dieKatholiken des Königreichs an die Guisen, unddie Reformirten an die Bourbons fesselte. DieÜberlegenheit, welche das Triumvirat zu erlan-gen schien, bedrohte den reformirten Theil mit ei-ner neuen Unterdrückung, die Widersetzlichkeitdes letztem das ganze Königreich mit einem inner-lichen Krieg, und einzelne kleine Gefechte zwischenbeyden Religionsparteyen, einzelne Empörungenin der Hauptstadt wie in mehrern Provinzen, wa-ren schon Vorläufer desselben. Katharina thakalles um die ausbrechende Flamme zu ersticken, undes-gelang endlich ihren fortgesetzten Bemühungen,ein Edikt zu Stande zu bringen, welches die Re-formirten zwar von der Furcht befreyte, ihreÜberzeugungen mit dem Tode zu büßen, aber ih-nen nichts destoweniger jede Ausübung ihres Got-tesdienstes und besonders die Versammlungen un-tersagte, um welche sie so dringend gebeten hatten.Dadurch ward freylich für die reformirte Par-tei) nur sehr wenig gewonnen, elber Loch fürs^ erste