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konnte nur mit Mühe erobert werden. In der Folge verrnichtete der Herzog von Montpensier gänzlich diese Partey.Der Graf von Torigny, Emery, Loncaunay und andre un-terstützten ihn babey. Man s. IVlem. äe Ii§ue t. z.
Karl von Lothringen, der Sohn Heinrichs, Herzogsvon Guise, der zu Bleis umgcbracht wurde, und Kakhari«nens von Cleve. Er war 1571. gebohren. „Es that der„Ligue den größten Schaden, daß der Herzog von Guise aus„feinem Eefangniß entkam" sagt Heinrich IV- bey leGrain. — Der Kammerdiener des Herzogs hatte Mittel ge«fuuden, Rouvrai und die Wachen beym Spiel und Trunk zubeschäftigen; untcrdeß ließ er ihn am Hellen Mittage aneinem Seil aus dem höchsten Fenster des Schlosses herab,und stieg nach ihm daran herunter. Dann fuhren sie ineinem Kahn über den Fluß, und am andern Ufer standenschon zwey Pferde bereit rc. Nsttk. t. 2. x. 8l- LsM t. 2.I. z. p. 465. etc.
(p. 2 io. Mademoiselle de Sedan re.)
Charlotte von la Mark, die Tochter Roberts von laMark, souverainen Fürstens von Sedan, und Franziskasvon Bourbon r Montpensier. Sie war durch den Tod ihresBruders Wilhelm Robert von la Märk, Herzogs von Bull-ion, der 1588 zu Genf starb, Erbin dieses Zürstenthums ge«worden. Er hatte durch sein Testament seiner Schwester vcrrbothen, einen Katholiken zu heirathen. Dieser Umstand, dieFreundschaft des Königs für den Vikomte von Turenne,der Wunsch, diese reiche Erbin den Herzogen von Lothringen,von Montpensier und von Revers, die für ihre Söhne umsie anhielten, zu entziehen; die Politik, welche ihm riech,dem Herzog von Lothringen einen chrgeitzigcn Nachbar zugeben; vielleicht auch der Gedanke, daß diese Heirath denVikomte abhalten würde, sich zum Haupt der Calvinisten inFrankreich zu machen, weil sie ihn von ihnen entfernte: allediese Gründe bewogen Heinrich IV. den Herrn von Turennemit der Erbin von Sedan zu vermählen.
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(x. 209. daß der Herzog von Guise rc.)
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