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Meister von Frankreich. — Franz von O, Gouverneur vonParis »nv Obcranfseher über die Finanzen. — Joachim voaChäleaiivieup.
2Z.
<P. i6i. des Marschalls von Aumont rc.)
Johann, Herzog von Aumont, Marschall von Frankreich»
26.
(P. 162. den Herzog von Epernonrc.)
Sein Lebenöbeschrciber giebt so schlechte Gründe zu derEntfernung des Herzogs an, daß man wohl sieht, er weißihn nicht zu entschuldigen. Es zeigte sich bcy dieser Gelegen-heit, baß man, auch ohne die Protestanten, unter den Katho-liken selbst drei, verschicdne Parteien zählen konnte: die,^welche Heinrich IV. sogleich nach der Ermordung des Königsverließen, machten die erste. Die zweite bestand aus denen,die, da sie nicht von ihn, erlangen konnten, daß er auf derStelle sich erklärte die katholische Religion anzunchmen, zwarbey ihm bliebe», aber ohne wahre Zuneigung zu ihm zu haben.Dieser war eine große Menge. Dahin gehörten die Herzogevon Lonqueville und von Revers, der Herr von O, der imNamen Aller das Wort geführt hakte- und viele andre. Zurdritten Partey rechnete man die, welche laut sagte» „man„müsse dem König dienen, ohne denn oder wenn" wie sichd'Äubigne' ausdrückt. Sie waren nur in kleiner Anzahl.Die vornehmsten waren die Marschälle von Aumont und vonViren, Givri. und einige wenige.
Heinrich IV. geriekh durch diesen plötzlichen Antrag derKatholiken, und die hinzugefügte Erklärung, daß sie ihn ver-lassen würden, wenn er sie nicht befriedigte, in große Ver-legenheit. Er antwortete aber mit Standhaftigkeit, man solleihm nie den Vorwurf machen können, daß er einen solchenSchritt bleö aus Zwang gethon habe, und forderte sechs Mo-»arhe Eedeickzut. Man sehe darüber die Geschichtschreibernach, besonders D'Aubign/ t. Z. I. 2. cnp. 2g. - dieDienste, die der Marschall von Bircn den dieser GelegenheitHeinrich dem IV. leistete, waren so wichtig, daß man sagte,er habe es einst ihm voraewerfen, und sich dabey desselbenAuödrucks-bidient. Nein, äe Lrunk. t. 3. x.. 326.
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