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p. Z22 — Z 4 o). Er vertheidigce sich imincr mit Nachdruck,besonders i» seinem Testament, gegen die Beschuldigung, daßer dem Leben des Königs nachgesiellr habe. Man"siche seinLob, und von dem Zweck seiner SraatSkunsi bey Brantom»r. Z. äe Vkou. u. a.
6 §.
Was der Verfasser hier von dem Blutbade sagt, istnicht zu hart. „Eine vecabscheuungswüroige Handlung," ruftPeresixe, „die ihres gleichen nie gehabr har, und auch mitGottes Hülfe nie haben wird/'' Pius V. wurde so betrübtdarüber, baß er Lhräncn vergoß; aber Gregor Xlll. seinNachfolger, ließ darüber in Rom ein offenrUches Dauksesthalten, und sch.ck.e einen Legaten em Karl oeu yrcn ihm Glückzu wünschen, und ihn zum forrsiihren zu ermahnen. Hier istmit wenig Werren die Geschichte dieser Nacht.
Alle Maaßregeln waren genommen, und der Ton derGlocke zu den Frühmetten von Saint -Germain-H Auxer-roiö znm Signal bestimmt, das Gemetzel anzufangen. LeeAdmiral von Coligny wurde gleich zuerst mitten unter seinenLeuten von Besmcs, einem Deutschen in Diensten des Herzogsvon Guise, und audern, ermordet. Lcrch)crzog und der c-at-ter von Guise waren unten im Hofe. Man warf die Leicheaus dem Fenster, und schnitt ihr den Kopf ab, den man nebsteinem Kasten voll Papiere der Königin Mutter brachte. Un-ter den letzkern sollen sich, sagt man, Denkwürdigkeitenseiner Zeit gefunden haben, welche er selber schrieb. Manthat ihm alle mögliche schändliche Behandlungen an; zuletzthieng man ihn an dem Galgen zu Mvmfaucon auf, von wel-chem ihn der Marschall von Moittmorency in der Nacht abenehmen und zu Ebanrilly begraben ließ. DaS ganze HauSGuise war persönlich gegen den Admiral ausgebrachi, seit derErmordung des letzten Herzogs Claudius von Gu.se durchPoirrot von Mer/. Man glaubte, Coligny sey Schuld oa-ran, und die Wahrheit zu sagen, er hat auch nie von dieserBeschuldigung sich völlig reinigen können. Wenn'dieftsganze Gemetzel, wie viele Leute geglaubt haben, bloS eineWirkung der Rache der Guisen war, die es Kachannen an«riethen, um ihre eigne Beleidigung zu rachen, so kann inansagen, daß nie ein Unterthan eine grausamere Rache genom-men hat. Man hieb nun alle Bedienten des Admirals nieder,A. Denkern,edigk. l. D> S Uüd